Kalender - Atomuhr      

 

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  Sendung vom 16.05.2012

 

 

 

 

 
 

 

Nach Chaos bei Relegationsspiel | Hertha erwägt Protest 

 

Fortuna Düsseldorf kehrt nach 15 Jahren Abstinenz in die Fußball-Bundesliga zurück - doch die Freude über den Aufstieg wird getrübt von einem Platzsturm und mehrere Spielunterbrechungen wegen gezündeter Pyrotechnik. Dem Team von Trainer Norbert Meier reichte am Dienstagabend ein 2:2 (1:1)-Unentschieden gegen Hertha BSC. Das Hinspiel hatten die Rheinländer mit 2:1 gewonnen. Hertha BSC steht dagegen nach dem sechsten Abstieg der Vereinsgeschichte vor den Scherben einer ganzen Saison. Offen ist allerdings noch, ob die Berliner gegen die Wertung des Spieles Protest einlegen. Hertha-Anwalt Christoph Schickhardt sagte zu Sky, der Klub werde am Mittwoch darüber entscheiden, ob das Ergebnis angefochten werde. (dapd)

 

Pressemitteilung des DFL | Link |

 

 

Großbrand in der Caasmannstraße

 

Zwischen 50 und 80 Kubikmeter Müll haben am Montag Nachmittag in der Caasmannstraße gebrannt. In der alten Elisabethhütte fraßen sich die Flammen durch Plastikdreck, Teppiche, Autoreifen und Co. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, kämpften unter Atemschutz gegen die Flammen.

 

 

 

Brandenburger Dom bekommt neuen Kantor 

 

Der Kirchenmusiker Marcell Armbrecht wird neuer Kantor im Dom von Brandenburg/Havel. Der 34-Jährige löse Matthias Passauer ab, der Ende Juni in den Ruhestand gehe, teilte die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg am Dienstag mit. Das Kantorat sei unter anderem wegen der bedeutenden historischen Wagner-Orgel eine der herausgehobenen Kirchenmusikstellen in den ostdeutschen Ländern. Für den Posten des Kantors hatten sich 27 Musiker beworben. Ambrecht stammt aus Hessen. Seit 2010 ist er Kirchenmusiker und Kreiskantor in Berlin-Schöneberg. Außerdem leitet er seit 2008 Kammerchor in Berlin-Kreuzberg. Den Angaben zufolge hat er bereits umfangreiche Erfahrungen als Orgelsolist und Dirigent gesammelt. (dapd)

 

Vizemeister im Bundesfinale | Brandenburg ist stolz auf seine Nachwuchsköche

Mit einer Spitzenleistung überzeugte am Samstag das Team der Oberschule Nord im Bundesfinale und erkochte sich den 2. Platz beim Erdgaspokal. In Erfurt gab es um 16 Uhr für die Brandenburger Schüler die Urkunde. Gecoacht wurden die Brandenburger von Chefkoch Michael Zemlin, finanziell haben zudem die hiesigen Stadtwerke geholfen. Betreuende Lehrerin ist Ellen Vierecke. 

 

 

Ex-Justizminister Schelter zu Bewährungsstrafe verurteilt

Der ehemalige Brandenburger Justizminister Kurt Schelter ist zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Das Potsdamer Landgericht sprach den CDU-Politiker am Montag des Betrugs, der Steuerhinterziehung und der falschen eidesstattlichen Erklärung schuldig. Der 65-Jährige, der 2002 als Brandenburger Justizminister zurückgetreten war, soll zu Unrecht Übergangsgeld und Ruhestandsgehalt kassiert haben. (dapd)

 

 

Richtfest in der Dreifelderhalle | Projekt läuft auf Hochtouren

In der neuen Dreifelderhalle in Nord wurde am Mittwoch Richtfest gefeiert. Auf 3.200 qm Fundament steht der Bau, der insgesamt rund 4,7 Mio. Euro gekostet hat. Fertig soll er zu Beginn des kommenden Schuljahres sein. Der Bau ist Teil des ÖPP-Sanierungsprojekts, mit welchem die Stadt Schulen und Sportmöglichkeiten für rund 1.200 Schüler aufbereiten bzw. bauen lässt. Dabei sei das Modell der öffentlich-privaten Partnerschaft laut Stadtchefin Dietlind Tiemann 'nicht unumstritten' aber am Ende hoffentlich richtig. Baustart für die neue Halle war erst vor vier Monaten, laut Angaben der Bauleute liege man im Plan - ein Fiasko wie bei der gestern für geplatzt erklärten Flughafeneröffnung bei Berlin werde es nicht geben.

 

 

Oktober als neuer Flughafen-Eröffnungstermin im Gespräch

Die Berliner Flughafengesellschaft will am Montag den neuen Zeitrahmen für die Eröffnung des Hauptstadtflughafens bekanntgeben. Das kündigte Flughafen-Chef Rainer Schwarz an. In der Luftfahrt- und Tourismusbranche wird unterdessen der Monat Oktober als realistischer Termin zur Inbetriebnahme des neuen Airports in Schönefeld gehandelt. Air Berlin und Lufthansa sehen allerdings die Abwicklung ihres für den neuen Flughafen angekündigten zusätzlichen Verkehrs auf dem Airport Tegel kritisch. "Wir hoffen, Anfang nächster Woche den neuen Eröffnungstermin des Flughafens bekanntgeben zu können", sagte Flughafenchef Schwarz am Mittwoch beim "Tag des Tourismus 2012" in Berlin vor Branchenvertretern. Der neue Termin werde in enger Abstimmung mit allen beteiligten Firmen gesucht. Einen ungefähren Zeitraum wollte Schwarz nicht nennen.

Mit Blick auf eine anvisierte Eröffnung im August sagte er, dass kein Termin gewählt würde, der vielleicht politisch gewünscht, aber aus technischen Gründen nicht zu halten sei. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hatte am Dienstag Ende August als möglichen neuen Termin zur Inbetriebnahme genannt. Die ursprünglich für 3. Juni geplante Eröffnung war zuvor wegen Mängeln am Brandschutzsystem überraschend abgesagt worden.

 

Air Berlin brauche einen neuen verlässlichen Eröffnungstermin, der möglichst nach dem Sommerflugplan liege, erklärte Unternehmenschef Hartmut Mehdorn. Für Fluggäste ändere sich zunächst nichts. Statt vom neuen Flughafen fliege Air Berlin wie gewohnt vom Flughafen Tegel. Jede Buchung bleibe bestehen, alle betroffenen Fluggäste würden über ihre Flüge persönlich informiert, sagte Mehdorn.

 

Die Situation sei allerdings "außerordentlich knifflig", da mindestens eine Million Fluggäste informiert werden müssten.
Außerdem müsse das auf den neuen Haupstadtflughafen ausgerichtete größere Flugprogramm von Air Berlin ausgerechnet in der Sommersaison jetzt mit alter Infrastruktur am Flughafen Tegel bewältigen werden, sagte Mehdorn. Auch die Lufthansa will ihr stark ausgebautes Flugangebot von Berlin aus ab Tegel umsetzen. "Wir müssen zwischen 500.000 und eine Million Passagiere informieren", sagte Lufthansa-Vizepräsident Oliver Wagner. Zur Durchführung aller Flüge biete Tegel die notwendigen Kapazitäten. Es werde schlimmstenfalls zu Verschiebungen von Abflugzeiten im Minutenbereich kommen, sagte Wagner. Berlins Wirtschaftssenatorin Sybille von Obernitz (parteilos) äußerte sich überzeugt, dass Berlin der Welt zeigen werde, wie aus der verschobenen Flughafeneröffnung das Beste zu machen sei. Sie sehe nach wie vor in dem neuen Flughafen große Potenziale für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Berlin. Die Hauptstadt müsse als Kongressstandort gestärkt werden. Auch dafür seien mehr internationale direkte Flugverbindungen unerlässlich. Berlins Tourismuswerber rechnen derweil nicht mit Nachteilen für ihr Geschäft wegen der verspäteten Flughafeneröffnung. Tourismuschef Burkhard Kieker sagte, er sehe in der Absage des Eröffnungstermins am 3. Juni keine "Katastrophe für den Hauptstadttourismus".

(dapd)

 

Baumblütenfest in Werder: Ähnlich viele Straftaten wie 2011

 

Beim diesjährigen Baumblütenfest in Werder/Havel hat die Polizei ähnlich viele Straftaten registriert wie 2011. Während des neuntägigen Festes wurden 171 Straftaten registriert, das waren acht weniger als im Jahr zuvor, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. 2010 wurden noch 274 Delikte gezählt. Bei den meisten Straftaten handelte es sich der Polizei zufolge um Körperverletzungen (71), gefolgt von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (23) und Diebstahl (15). Die Beamten sprachen zudem 192 Platzverweise aus und nahm 58 Besucher in Gewahrsam. Das Baumblütenfest wurde zum 133. Mal in Werder ausgerichtet. Nach Angaben der Veranstalter kamen mehrere Hunderttausend Gäste.

 

 

Stärkerer Bevölkerungsrückgang in Brandenburg erwartet

 

Der Bevölkerungsrückgang in Brandenburg könnte sich einer Statistik zufolge in den nächsten Jahrzehnten noch verstärken. Bis 2030 werden etwa 253.000 Menschen weniger in dem Bundesland leben als 2010, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch in Potsdam mit. Für das Jahr 2030 werde mit einer Einwohnerzahl von 2,251 Millionen gerechnet. Der Rückgang sei damit deutlich höher als die Einwohnerzahl des bevölkerungsreichsten Landkreises Potsdam-Mittelmark. Zugleich wird die Bevölkerung der Prognose zufolge immer älter. So werde sich die Zahl der über 80-Jährigen bis 2030 mehr als verdoppeln, teilte das Amt weiter mit. (dapd)

 

Verfassungsklage gegen Kürzungen bei Schulen eingereicht

 

Die Abgeordneten der Oppositionsfraktionen CDU, FDP und Grüne haben am Mittwoch Verfassungsklage gegen die Zuschusskürzungen bei Schulen in nichtstaatlicher Trägerschaft eingereicht. Der sie vertretende Anwalt Matthias Dombert warf der Landesregierung vor, mit den Kürzungen "hemdsärmelig und sorglos" die Axt an ein vielfältiges Bildungssystem gelegt zu haben. Beim Vorgehen der Landesregierung sei "ideologische Vorbefangenheit" im Spiel gewesen, wie der Anwalt sich ausdrückte. Einbußen von zum Teil 300.000 Euro seien von den Schulträgern nicht ohne weiteres aufzufangen, wenn die keine Schule schließen wollten. (dapd)

 

 

Zahl der Arbeitslosen gesunken  

 

Im Bereich der Geschäftsstelle Brandenburg verzeichnet die Agentur für Arbeit im April weniger Arbeitslose. Seit März hat sich die Zahl um 351 auf jetzt 7.338 Personen verringert. Im Vergleich vom Vorjahresmonat sind das sogar 663 Arbeitslose weniger. Auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen lag die Quote im April bei 12,1 % (Vorjahr: 13,1 %).

 

 

Mehr Unfälle auf Brandenburgs Wasserstraßen

 

Die Zahl der Unfälle auf Brandenburgs Gewässern ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Wasserschutzpolizei zählte 2011 insgesamt 194 Bootsunfälle, das waren 21 mehr als 2010, wie das Innenministerium am Freitag mitteilte. 139 Unfälle ereigneten sich mit Sport- und Freizeitbooten, 55 im Bereich der Berufsschifffahrt. 22 Menschen wurden dabei verletzt, also vier mehr als im Jahr davor. Sowohl 2011 als auch 2010 verloren zwei Menschen bei Bootsunfällen ihr Leben. Angesichts der guten Wetterprognose für das Wochenende wünschte Innenminister Dietmar Woidke (SPD) viel Freude bei der ersten Bootsfahrt der Saison. Gleichzeitig mahnte er zu einer gründlichen Vorbereitung. Freizeitkapitäne sollte ihre Vorschriftenkenntnisse auffrischen sowie die Ausrüstung des Bootes überprüfen, sagte er. (dapd)

 

 

ZDF-Senderfamilie vom 30. April 2012 an in HD
Analoge Satellitenausstrahlung endet

 

Die gesamte ZDF-Senderfamilie - ZDFneo, ZDFinfo, ZDFkultur sowie die Partnerprogramme 3sat und KiKA - wird vom 30. April 2012 an über Satellit auch im hochauflösenden HDTV-Format ausgestrahlt. Das ZDF-Hauptprogramm sendet bereits seit Anfang 2010 im High-Definition-Format. Die neuen ZDF-HD-Kanäle werden parallel zum Ende der analogen Satellitenausstrahlung am 30. April 2012 aufgeschaltet. (ots)

 

Rea Garvey ist Headliner beim Havelfest

Rea Garvey wird Hauptact beim Havelfest 2012, er spielt auf der Stadtwerke-Bühne am Heine-Ufer. Weiterhin vor Ort sind "Selig" und eine weitere Band. Stadtwerke-Kunden zahlen 10 Euro für das Dreier-Konzert, Nicht-Kunden der hiesigen Werke zahlen 20 Euro. Bespielt wird der Platz von 19 bis 24 Uhr. (cg1)

 

 

 

Änderungen | Parken in der Kurstraße

 

In der Kurstraße wurde die Parkordnung geändert, ab der Kirchgasse ist in Richtung Hauptstraße künftig nur noch das parallele Parken am Fahrbahnrand erlaubt, schrägt gestellte Fahrzeuge kassieren Knöllchen. (cg)

 

2.930 Euro | Bruttoverdienst für Vollzeitbeschäftigte in Brandenburg gestiegen

 

Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst für Vollzeitbeschäftigte in Brandenburg hat sich im vergangenen Jahr erhöht. Im Vergleich zu 2010 stieg er einschließlich Sonderzahlungen um 2,8 Prozent auf 2.930 Euro, wie das Amt für Statistik am Dienstag in Potsdam mitteilte. Teilzeitbeschäftigte verdienten dagegen den Angaben zufolge weniger als 2010 - der durchschnittliche monatliche Bruttoverdienst sank um 0,4 Prozent auf 1.752 Euro. Bezogen auf alle Arbeitnehmer im Land kletterte der monatliche Bruttoverdienst im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 2.467 Euro. Der Anstieg sei auch auf den Rückgang der Kurzarbeit zurückzuführen, hieß es. (dapd)

 

5-Jähriger büchst aus und fährt mit der Bahn Richtung Berlin

Fast drei Stunden suchte am Freitag ein Großaufgebot der Polizei nach einem vermissten Fünfjährigen. Der Junge hatte im Innenhof gespielt, die Mutter hatte ihn eigener Aussage nach vom Balkon aus beaufsichtigt. In einem unbeobachteten Augenblick verschwand das Kind mit seinem Laufrad, nachdem die Mutter selbst erfolglos gesucht hatte, alarmierte sie die Polizei. Polizeibeamte suchten daraufhin im Stadtgebiet nach dem Kind und überprüften zudem Wohnanschriften von Verwandten. Da sich das Kind gern am Wasser aufhält, suchte auch die Wasserschutzpolizei wasserseitig nahe der Schleuse und des Silokanals. Ein Hundeführer versuchte mit einem Fährtenhund den Weg des Kindes einzugrenzen, zudem wurde der Polizeihubschrauber alarmiert. Polizisten verständigten umliegende Krankenhäuser, den öffentlichen Nahverkehr, Taxiunternehmen und die Bundespolizei. Zeitgleich fiel einer Frau im Regionalexpress nach Berlin ein Kind auf, welches offenkundig allein im Zug war und diesen am Bahnhof Golm wieder verließ. Die Frau informierte die Polizei, zu dieser Zeit hatte jedoch ein Beamter der Bundespolizei, der ebenfalls am Bahnhof Golm ausgestiegen war, den Jungen in Obhut genommen und die Polizei informiert. Gegen 17 Uhr konnte der Fünfjährige wieder  wohlbehalten an die Mutter übergeben werden.

 

 

Grundschülerin bei Experiment durch Stichflamme schwer verletzt

 

Ein zehn Jahre altes Mädchen ist in einer Grundschule in Golzow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) durch eine Stichflamme schwer verletzt worden. Der Unfall sei am Freitag bei einem chemischen Experiment mit einem Wattebausch und Spiritus passiert, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Die Schülerin musste den Angaben zufolge mit schwersten Verbrennungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Oberschenkeln in eine Berliner Spezialklinik geflogen werden. Andere Schüler wurden nicht verletzt. Das Klassenzimmer geriet durch die Stichflamme nicht in Brand. Das Experiment war Teil eines Projekttags an der Schule. (dapd) 

 

 

SÜD- Trainer Udo richter wirft hin

 

Das Tischtuch ist  endgültig zerschnitten: Süd 05- Trainer Udo Richter verläßt den Oberligisten ab sofort. Am Abend wird er sich von der Mannschaft verabschieden, das Training aber schon nicht mehr leiten. Beim Redaktionsbesuch im SKB sprach der scheidende Trainer Klartext: Er fühle sich vom Neu- Präsidenten Guido Löhst nicht fair behandelt, dieser habe sich auch nicht  an bestehende Absprachen  gehalten. Über die Kritik von Löhst, er habe sich durch ein SKB- Interview vereinsschädigend verhalten, sagte der Trainer  wörtlich: „Wer im Glashaus sitzt, solle nicht mit Steinen werfen." Richter wird somit am kommenden Samstag  im Heimspiel gegen Hans Rostock II nicht mehr auf der Bank sitzen. Er erwarte, daß Co- Trainer Jörg Fügner dann die Mannschaft coacht. Mehr Informationen und das gesamte Interview im SKB- Journal | 19.04.2012.

 

Bundespräsident wird Schirmherr der BUGA 2015

 

Den BUGA-Zweckverband erreichte am Mittwoch ein Brief aus dem Bundespräsidalamt. Die Botschaft: Der frisch gewählte Bundespräsident Joachim Gauck wird die Schirmherrschaft für die Bundesgartenschau 2015 übernehmen. In dem Brief heißt es: "Die Schirmherrschaft über die Bundesgartenschau 2015 übernehme ich gerne. Für die Vorbereitung dieses großen, länderübergreifenden Projektes wünsche ich Ihnen allen gutes Gelingen." BUGA-Geschäftsführer Erhard Skupch ist sichtlich erfreut und kommentiert: "Wir sind stolz und glücklich, dass Bundespräsident Gauck uns die Ehre erweist, Schirmherr der Veranstaltung zu werden. Dies ist eine große Bereicherung für unsere BUGA, weil es den Besuchern und uns zeigt, dass das Oberhaupt Deutschlands die Bundesgartenschau 2015 Havelregion wertschätzt und unterstützt. Für uns ist seine Zusage zugleich Ansporn, das in uns gesetzte Vertrauen mit guter Arbeit zu unterlegen und die BUGA zum Erfolg für die Region zu machen." Die Anfrage an den Präsidenten hatten Vertreter der fünf beteiligten Kommunen Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow und Hansestadt Havelberg und Vertreter der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft unterzeichnet und am 26. März nach Berlin geschickt.  

 

 

Woidke will Personalabbau bei der Polizei einschränken

 

Angesichts der steigenden Kriminalitätsbelastung in einigen Brandenburger Regionen will Innenminister Dietmar Woidke (SPD) offenbar weniger Stellen bei der Polizei abbauen als geplant. Die Zahl der Einbrüche und Diebstähle im Berliner Umland und in der Grenzregion zu Polen habe teils massiv zugenommen, sagte er der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). "Das muss und wird Auswirkungen auf die Personalentwicklung der Polizei haben." Wie viele Stellen genau erhalten bleiben sollten, nannte er nicht. Die von Woidkes Vorgänger Rainer Speer (SPD) angestoßene Polizeireform sieht unter anderem den Abbau von 1.900 Stellen bis zum Jahr 2020 vor. An der neuen Organisationsstruktur mit nur noch einem Präsidium und vier Direktionen zweifelt Woidke nicht: "Wir können mit der neuen Polizeistruktur besser auf die Herausforderungen reagieren. Die Reform war richtig und sinnvoll."  (dapd)

 

 

SIMSON-Treffen am 05.05. 2012 in Bad Belzig 

 

Der Motorsport- und SIMSON-Club „Burg Eisenhardt“ Bad Belzig e.V. veranstaltet am 05. Mai 2012 das 4. SIMSON – Treffen. Alle Besitzer eines funktionsfähigen SIMSON-Fahrzeuges sind eingeladen teilzunehmen. Da die Fahrzeuge nur ausgestellt werden ist eine Straßenzulassung nicht erforderlich.Jeder SIMSON-Fan kann sein Fahrzeug persönlich in einem abgesperrten Terrain vorstellen. Durch eine Jury werden die Fahrzeuge hinsichtlich ihren Originalzustands in 5 Kategorien bewertet. Ein Vertreter der DEKRA gibt Auskunft hinsichtlich der seit 2011 erforderlichen Betriebserlaubnis. Die Anmeldung erfolgt in der Zeit von 9:30 bis 11:00 Uhr am Veranstaltungsort. Die Teilnahmegebühr für die gemeldeten Fahrzeuge beträgt 3,00 €. Wer Ersatzteile aus seinem persönlichen Bestand verkaufen bzw. für den Eigenbedarf kaufen will hat die Möglichkeit dies gebührenfrei zu tun. Gewerbliche Händler benötigen eine gesonderte Genehmigung von der Stadtverwaltung. 

 

 

Abzocke an der Tankstelle | Morgens wird Kasse gemacht

 

Die Autofahrer in Deutschland sind nach Angaben des ADAC aufgrund der sich häufenden und extremen Preisschwankungen an den Zapfsäulen massiv verunsichert und wütend. Tankstellen, an denen Kraftstoff gerade noch relativ günstig ist, schlagen schon im nächsten Moment zehn oder mehr Cent auf den Preis auf  – und umgekehrt. Eine einwöchige Beobachtung des ADAC an 33 Tankstationen der Marken Aral, Shell und Jet in elf deutschen Städten zeigt: Hinter den vermeintlich hektischen Preissprüngen steht durchaus ein klar erkennbares Muster. Dabei wurden die Preise der beiden Sorten Super E10 und Diesel um 8 Uhr, 12 Uhr und 18 Uhr erfasst.

 

 

Standort Heidelberger Druck wird in Brandenburg Havel gestärkt

 

Im Vergleich zu den anderen Standorten der Heidelberger Druck, wird der Industriestandort in Brandenburg an der Havel eher gestärkt. Denn hier fallen weitaus weniger Arbeitsplätze weg. Insgesamt wird die Belegschaft von jetzt 675 Mitarbeitern nur um 30 reduziert, während weltweit im Konzern 2000 Stellen abgebaut werden. Gleichzeitig erhält Heidelberger Druck in der Havelstadt einen neuen Standortleiter. Es handelt sich um den Maschinenbauingenieur Clemens Schilling, der die Nachfolge von
Klaus Peter Gurries antritt. Ein großer Teil der Fertigung in Wiesloch, wird zukünftig vom Werk Brandenburg mitübernommen. Schilling wird im ersten Jahr zur Hälfte am Standort Brandenburg tätig sein und sich den Rest der Woche um Wiesloch kümmern. Nach einem Jahr wird er ganz nach Brandenburg umsiedeln. Die Konzernspitze, so der neue Leiter Schilling gegenüber SKB sieht in dem Standort Brandenburg aufgrund der Rahmenbedingungen eine hervorragende Perspektive für die Zukunft.

 

 

650 Menschen protestieren gegen einen Neonazi-Aufmarsch

 

In Brandenburg/Havel haben am Samstag rund 650 Menschen mit einem "Tag der Demokratie" protestiert. Damit sei verhindert worden, dass die Neonazis durch die Innenstadt ziehen konnten, sagte ein Sprecher des Aktionsbündnisses für Demokratie und Toleranz. Der Protest auf dem Neustädtischen Markt sei friedlich verlaufen. "Wir werden nicht zulassen, dass Rechtsradikale ihre fremdenfeindlichen und menschenverachtenden Parolen in Brandenburg an der Havel verbreiten", hieß es in einem von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) unterzeichneten Aufruf. Die NPD musste aufgrund der Proteste die Strecke für ihren Aufmarsch unter dem Motto "Raus aus dem Euro" ändern, der nach Polizeiangaben weitgehend ohne Zwischenfälle verlief. Erst vor einer Woche hatten Gegendemonstranten einen Aufmarsch von Neonazis in Frankfurt (Oder) blockiert, sodass die Rechtsextremisten nicht wie geplant in die Innenstadt marschieren konnten.  

 

 

Sonderausstellung "1636 - ihre letzte Schlacht"

 

 

Kulturministerin Sabine Kunst (parteilos) hat am Freitag eine Sonderausstellung zur Schlacht bei Wittstock von 1636 eröffnet. Die Schau im Archäologischen Landesmuseum in Brandenburg/Havel beleuchte nicht nur das Schlachtgeschehen, sondern auch die soziale Lage und den Alltag der Soldaten, sagte Kunst. Sie verwies darauf, dass der Fund eines Massengrabs mit Überresten von 125 Soldaten bei Wittstock schon 2007 europaweit für Aufsehen gesorgt hatte. Die Ausstellung werde anschließend in Dresden, München und Stockholm zu sehen sein. Im Oktober 1636 besiegten bei Wittstock 16.000 Schweden die 22.000 Mann starke kaiserlich-sächsische Armee. Die Schau ist bis zum 9. September zu sehen. (dapd)

 

 

 

Räuber schneiden Zahnarzt bei Überfall einen Finger ab

Zwei Räuber haben einem Zahnarzt in Fichtenwalde (Kreis Potsdam-Mittelmark) einen Finger abgeschnitten. Obwohl der Mann den Tätern Bargeld gab, trennten sie ihm in seiner Praxis mit einer Art Zange den Zeigefinger ab, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Überfall war bereits am Montag. Das Opfer schleppte sich aus der Praxis in ein Geschäft. Rettungskräfte brachten den 42-Jährigen in eine Klinik, wo er notoperiert wurde. Der Zahnarzt beschrieb die Täter bei einer ersten Befragung als etwa 20 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Beide sollen dunkle, zottlige Haare haben und nur gebrochen Deutsch sprechen. Hinweise nehmen die Polizei in Brandenburg/Havel unter 03381/5600 oder jede andere Dienststelle entgegen. (dapd)