Werner Große (CDU) gewinnt Bürgermeisterwahlen mit 81,77 % in Werder

 

Es ist ein Ergebnis, von dem andere Bürgermeister nur träumen können: Mit 81,77 Prozent der Stimmen ist Werders Bürgermeister Werner Große (CDU) erneut in seinem Amt bestätigt worden.

 

 

Foto: CDU PM


 

FOCUS Bericht | Angebliche Spione in Platzecks Umfeld 

 

Der russische Geheimdienst soll nach einem Medienbericht deutsche Spione im Umfeld des Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) platziert haben. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» vorab unter Berufung auf Ermittlungsunterlagen berichtet, wurden die vom Verfassungsschutz enttarnten Spitzel trotz umfangreicher Erkenntnisse der Behörden strafrechtlich nicht verfolgt. Einer der Verdächtigen soll dem Bericht zufolge ein hoher Potsdamer Regierungsbeamter sein, der vor dem Fall der Mauer enge Kontakte zum Prager Geheimdienst StB unterhielt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) habe den Juristen laut «Focus» fünf Monate lang abgehört und observiert. Dabei sei festgestellt worden, dass der Mann sich mit einem russischen Agenten-Führer getroffen habe. Der Verdächtige sei mittlerweile mit anderen Aufgaben betraut. BfV-Experten stellten dem Magazin zufolge bei der Telefonüberwachung der russischen Botschaft in Berlin zudem eine Verbindung zwischen einer Mitarbeiterin der Staatskanzlei und dem Chef der russischen Spezialabteilung zur Infiltration deutscher Sicherheitsbehörden fest. Die Frau, die möglicherweise während ihres Studiums in Moskau vom KGB angeworben worden sei, sei ebenfalls innerhalb der Staatskanzlei versetzt worden. Die stellvertretende Regierungssprecherin Gerlinde Krahnert sagte am Samstag, die Vorgänge bezüglich des in dem Artikel erwähnten Mannes seien seit Jahren bekannt und würden sich auf die 70er und 80er Jahre beziehen. «Hinreichende Belege für eine nachrichtendienstliche Tätigkeit beziehungsweise für eine strafrechtliche Verfolgung lagen der Staatskanzlei nicht vor», sagte sie. Eine Versetzung aus diesen Gründen habe es nicht gegeben. Dessen ungeachtet seien aber «vorsorglich Konsequenzen hinsichtlich der Zugangsermächtigung zu vertraulichen Akten» gezogen worden. Zu den Mutmaßungen über die erwähnte Frau kann die Staatskanzlei derzeit nicht nachvollziehen, wer gemeint sein könnte. «Eine vorsorgliche Überprüfung wird eingeleitet», sagte Krahnert. Das Potsdamer Innenministerium wies zudem eine Passage im «Focus»-Bericht zurück, wonach auch zwei aus Russland und Weißrussland stammende Mitarbeiter des Landeskriminalamts als Angehörige eines Spezialkommandos des russischen Militärgeheimdienstes GRU enttarnt worden seien. «Die betreffenden Mitarbeiter sind schon seit über zehn Jahren bei der Polizei des Landes tätig, und es lagen zu keiner Zeit Hinweise dafür vor, dass sie dabei für russische Dienste tätig waren», sagte Ministeriumssprecher Ingo Decker. Dass beide Mitarbeiter zuvor zu russischen Spezialeinheiten gehörten, sei der Brandenburger Polizei vor deren Einstellung bekannt gewesen. Nach einem mutmaßlichen Kontaktversuch seien die beiden bereits vor über fünf Jahren «aus Schutz- und Fürsorgegründen» in andere Tätigkeitsbereiche umgesetzt worden.

 

 

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Vogelsänger im Gespräch: Darum gibts keine Probezeitverkürzung mehr

 

Das Thema ist ihm wichtig: Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger (45, SPD) griff persönlich zum Telefon um zu erklären, warum das Land Brandenburg sich nicht mehr am Modell der Probezeitverkürzung beteiligt. Man habe, so Vogelsänger zum Online Portal Meetingpoint, sich einer Prüfung der zuständigen Bundesanstalt angeschlossen. Der Minister setzt statt Verkürzung der Frist auf eine andere Maßnahme: Das begleitete Fahren. "Das ist mein Appell und sorgt für mehr Sicherheit als eine Kürzung der Probezeit. Es gilt: Begleitendes Fahren kann man auch mit 18 oder 19 Jahren realisieren, Eltern und Fahranfänger können so gemeinsam für mehr Sicherheit sorgen." Vogelsänger räumt ein, dass man die Kommunikation künftig weiter verbessern müsse. Er prüft nun, das Thema bei der nächsten Infrastrukturminister-Konferenzen auf die Tagesordnung zu setzen.

 

 

 


 

Probezeitverkürzung: Land verschläft Verlängerung

 

Wichtig für Fahranfänger: Aufgrund einer Gesetzesänderung ist das Modell der Probezeitverkürzung im Land Brandenburg ausgelaufen. Fahrlehrer Guido Kreis erläutert: "Der Modellversuch der FSF-Seminare ist ausgelaufen, jedes Bundesland hätte eine Fristverlängerung beantragen können - doch Brandenburg ist das einzige Land, dass dieses verschlafen hat." Die letzte Chance: Wer bis zum 31. März ein Seminar beginnt, bekommt noch ein Jahr Probezeit gestrichen. Tipp: Die Fahrschule Kreis startet am 20. und am 27. März eine solche Schulung. Uhr: 13 bis 14.30 Uhr. Anmeldung: 03381/301114 oder [info@fahrschule-kreis.de].

 

 

 

© wrw | Pixelio


 

PM: Pistole im Garten gefunden

 

Eine Pistole hat ein 45 Jahre alter Mann aus Damsdorf (Potsdam-Mittelmark) bei Gartenarbeiten auf seinem Grundstück gefunden. Die Waffe habe in der Nähe seines Wohnhauses auf einem nicht eingezäunten Stück Ackerland gelegen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Ihre Herkunft müsse noch geklärt werden. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass sie von einem Unbekannten auf das Grundstück geworfen wurde. Offenbar war sie unter der Schneedecke verborgen gewesen.

 

 

 

© Paul-Georg Meister | Pixelio


 

ITB: Brandenburg an der Havel stellt sich vor

 

Die Internationale Tourismusbörse in Berlin ist die gößte ihrer Art. Auf 160.000 Quadratmetern haben sich mehr als 11.000 Aussteller zusammengefunden um für ihre Region zu werben. Auch die Stadt Brandenburg an der Havel ist in diesem Jahr wieder vertreten um sich bei potentiellen Touristen vorzustellen und Höhepunkte hervorzuheben. Ein wichtiges Ereignis in diesem Jahr ist zum Beispiel die Barfuß-Wasserski-WM. So fanden sich der Organisationsleiter der Wasserski WM Stefan Wörpel, Dr. Dietlind Tiemann, Ralf Christoffers als Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Havelkönigin Frederike Glaeser und der Brandenburger Roland (Dr. Hans Morio) zusammen um für dieses Ereigniss zu werben. "Zuschauen ist bestimmt interessant, aber es wäre kein Sport für mich", stellte der Wirtschaftsminister schmunzelnd fest. Seine Botschaft: Alles in allem ist es sehr wichtig für die Stadt, sich bei solchen Messen zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen. "Für uns besonders wichtig ist das Wochendende, da kommen dann auch die Privatbesucher die beispielsweise Tagesausflüge nach Brandenburg machen oder sich über Wassersportmöglichkeiten informieren", berichtet Dirk Forberger von der STG.

 

 

 


 

Mehr Geld für Gebäudereiniger in Brandenburg (Havel)

 

Mehr in der Lohntüte: Die rund 1.330* Gebäudereiniger in Brandenburg (Havel) bekommen mehr Geld. „Jede Reinigungskraft muss ab sofort mindestens 6,83 Euro pro Stunde verdienen. Das macht pro Arbeitstag zwei Euro mehr aus“, sagt Rudi Wiggert von der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Mark Brandenburg. Der Bezirksverbandsvorsitzende weist zudem darauf hin, dass der neue Mindestlohn für Fassaden- und Glasreiniger ebenfalls gestiegen ist – auf 8,66 Euro pro Stunde: „Lässt ein Arbeitgeber in Brandenburg (Havel) einen Fensterputzer für weniger Geld arbeiten, dann macht er sich strafbar.“ Bereits zum Jahresbeginn sind nach Angaben der IG BAU auch die Tariflöhne in der Gebäudereinigung gestiegen: „Bei einer Reinigungskraft, die Vollzeit arbeitet, müssen jetzt gut 40 Euro zusätzlich auf dem Lohnzettel stehen. Ein Fensterputzer hat sogar über 50 Euro mehr pro Monat“, sagt Rudi Wiggert. Der Bezirksverbandsvorsitzende der IG BAU Mark Brandenburg weist dabei auf den neuen Tarifvertrag hin, mit dem die Gebäudereiniger-Gewerkschaft ein Lohn-Plus von 3,8 Prozent durchgesetzt hat. „Dafür haben die Beschäftigten im letzten Herbst gestreikt. Der Arbeitskampf war hart. Aber ohne Streik würde heute keine Reinigungskraft und kein Fensterputzer dieses Geld zusätzlich bekommen“, so Wiggert. Ob das Geld auch tatsächlich auf dem Lohnkonto lande, sollten die heimischen Gebäudereiniger jetzt jedoch checken: „Es lohnt sich, beim Lohnzettel für den Januar und Februar zweimal hinzugucken. Denn es wird garantiert Chefs geben, die versuchen, den alten Betrag zu überweisen, um sich vor der Lohnerhöhung zu drücken. Einige werden auch einfach vergessen haben, die Lohnauszahlung anzupassen“, so Rudi Wiggert. Dabei sei jedes Unternehmen, das der Gebäudereiniger-Innung angehöre, verpflichtet, die höheren Tariflöhne zu zahlen.

 

 

 

Foto: Petra Berger


 

Drei Mitglieder der «Hells Angels» verhaftet

 

Bei einem Polizeieinsatz im Rockermilieu wegen des Verdachts der Schutzgelderpressung sind am Mittwoch in Brandenburg drei Mitglieder der «Hells Angels» verhaftet worden. Unter den Männern sei auch ein 41 Jahre altes «führendes Mitglied» der Berliner Gruppe «Hells Angels MC Nomads», teilte die Polizei in Potsdam mit. Er stamme aus dem Landkreis Barnim.    Außerdem wurde ein 22-jähriger Rocker der «Hells Angels MC Nomads» und ein 41 Jahre altes Mitglied der «Hells Angels MC Potsdam» festgenommen. Beide kommen ebenfalls aus dem Berliner Umland. Gegen alle drei wurden am Mittwoch Haftbefehle wegen schwerer räuberischer Erpressung erlassen. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen. Bei der Aktion waren 230 Beamte im Einsatz. Sie durchsuchten den Angaben zufolge 13 Wohnungen und Objekte in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Barnim sowie in Berlin. Neben der Sicherung zahlreicher Beweismittel ergaben sich bei den Durchsuchungen laut Polizei auch Hinweise auf weitere Straftaten. So seien beispielsweise Betäubungsmittel gefunden worden.

 

 

 

 

 


 

Weniger Touristen 2009 in Brandenburg

 

Das Land Brandenburg ist 2009 von etwas weniger Gästen besucht worden als im Jahr 2008. Wie der für Tourismus zuständige Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) am Mittwoch auf der ITB in Berlin sagte, kamen im vergangenen Jahr rund 3,7 Millionen Gäste in die Mark - 0,6 Prozent weniger wie 2008. Zugenommen habe dagegen die Zahl der Übernachtungen. Eine negative Entwicklung gab es Christoffers zufolge vor allem bei Geschäftsreisenden. Generell aber steuere der Tourismus mit rund 10,25 Millionen Übernachtungen «in die richtige Richtung»: Es gebe mehr Inlands- und Individualtouristen. Auch das Interesse der Camper sei erfreulich. Als besondere Herausforderung bezeichnete der Minister den demografischen Wandel. Zunehmend spielten aktive Senioren eine Rolle für die brandenburgischen Regionen. Beliebteste Ziele bei allen Altersgruppen seien 2009 das neu gebildete Reisegebiet «Seenland Oder-Spree» mit knapp zwei Millionen Übernachtungen und der Spreewald sowie das Ruppiner Land mit je 1,28 Millionen Übernachtungen gewesen. Den stärksten Zuwachs im Vergleich zu 2008 habe das Dahme-Seengebiet verzeichnet. Der Geschäftsführer der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ((TMB), Dieter Hütte, kündigte für 2010 einen neuen Internetauftritt des Landes an. Alle 28 bislang existierenden Webübersichten würden in einer Plattform gebündelt.

 

 

 

© Daniel Kempken | Pixelio


 

Brandenburger bundesweit am zweithäufigsten krank

 

Die Brandenburger melden sich bundesweit am zweithäufigsten krank. Dies geht aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, wie die TK am Mittwoch mitteilte. Demnach war im Jahr 2009 jeder Arbeitnehmer durchschnittlich 14,7 Tage im Jahr krankgeschrieben. Nur in Mecklenburg-Vorpommern sei die Zahl der krankheitsbedingten Fehltage mit durchschnittlich 15,2 höher gewesen.

   Als Grund vermutete eine Ärztin der TK einerseits zwei Grippewellen am Jahresanfang und im November 2009. Mehr als jeder dritte Fehltag sei auf das Konto von Erkältungen gegangen, sagte sie. Andererseits seien die Menschen vermutlich durch die Schweinegrippe sensibilisiert gewesen und wegen der Ansteckungsgefahr eher zu Hause geblieben. Neben Erkältungen waren laut TK vor allem Rückenleiden, psychische Erkrankungen und Verletzungen die häufigsten Gründe für ein Fehlbleiben vom Arbeitsplatz. Der TK-Gesundheitsreport wird aus den Daten der bei dieser Kasse Versicherten erstellt. Derzeit sind das 195 000 Brandenburger.

 

 

 

© Dieter Schütz | Pixelio


 

Einbrecher stiehlt fünf EC-Karten

 

Nur kurze Zeit nach einem Einbruch in Kleinmachnow versuchte ein unbekannter Täter mit den gestohlenen EC-Karten Geld abzuheben. Der Mann war Ende Juni vergangenen Jahres über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus in Kleinmachnow eingebrochen. Zur Beute des Diebes zählten neben fünf Kreditkarten auch Bargeld und Reiseschecks. Die Bewohner des Hauses bemerkten den Einbruch gegen sechs Uhr morgens. Bereits um fünf Uhr hatte der Einbrecher versucht, mit den gestohlenen Karten Geld in einer Berliner Bank abzuheben. Als dies nicht gelang, versuchte er es in einer weiteren Bank in der Otto-Suhr-Allee (Berlin), auch hier ohne Erfolg.

 

Die Polizei sucht nun mit dem Bild der Überwachungskamera nach dem mutmaßlichen Einbrecher.
Wer kann Angaben zur Person des Gesuchten oder zu seinem Aufenthaltsort machen. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei der Wache Potsdam Mitte unter der Telefonnummer 0331/ 5508 2624 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

 

 

 

 


Aus RFT radio-television Brandenburg GmbH wird RFT kabel Brandenburg GmbH

 

Um die veränderten Geschäftsinhalte des 52-jährigen Traditionsunternehmens RFT radio-television mit der Firmierung in Übereinstimmung zu bringen, wurde die aus der Unterhaltungselektronik resultierende Bezeichnung „radio-television“ in „kabel“ geändert. Die RFT hat sich zwischenzeitlich zu einem der innovativsten Kabelnetzbetreiber Deutschlands entwickelt. Sie ist ein Triple Play Versorger (Fernsehen, Rundfunk, High Speed Internet und Telefonie) via Kabel, auf höchstem Niveau. Somit wird die Geschäftstätigkeit unter der Firmenbezeichnung

RFT kabel Brandenburg GmbH fortgesetzt. Der Sitz der Firma bleibt weiterhin die Kurstraße 14 – 15 in 14776 Brandenburg an der Havel und unsere Kunden und Geschäftspartner erreichen uns auch künftig unter den bekannten Telefonnummern und E-Mail Adressen.

 

 

 

 

 


 

DB | Regio-Bahnfahrten werden billiger

 

Bahn-Pendler können in ländlichen Regionen auf günstigere Preisen hoffen, müssen aber in Ballungsräumen möglicherweise mit steigenden Tarifen rechnen. Die Bundesnetzagentur stoppte die Praxis der Deutschen Bahn, für die Nutzung bestimmter Nebenstrecken Preisaufschläge zu verlangen. Die Bahn AG prüft eine Klage gegen die Entscheidung. Zugleich erklärte sie, um einen Wegfall der Regionalfaktoren zu kompensieren, werde sich „das Preisniveau des Schienenpersonennahverkehrs zwangsläufig erhöhen müssen“. Die Bahntochter DB Netz AG darf nach der am Montag in Bonnveröffentlichten Entscheidung die sogenannten Regionalfaktoren vom Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 an nicht mehr berechnen. Die Aufschläge auf den Trassenpreis, der von Bahn-Wettbewerbern ebenso wie von der Bahn selbst bezahlt werden müssen, behindern nach Ansicht der Regulierungsbehörde „den Zugang zur Eisenbahninfrastruktur rechtswidrig“.

 

 

 

 

 

 

 

Neustadt Markt: Störsender hält Autofahrer auf Trab / Messwagen kommt am Donnerstag

 

Die Ampel am Neustadt Markt wird in Kürze ausgeschaltet, das bestätigt Peter Reck von der Stadtverwaltung. Hintergrund: Ein Störsender macht der Ampelschaltung zu schaffen, die Anforderungen für Bahnen, Busse, PKW und Co. laufen nicht richtig ein, die "Lichtzeichenanlage" (so heißt das Ding im Verwaltungsdeutsch) weiß nicht, wann wer wie fahren muss. Erste Reaktion der Verwaltung: Die Ampel wurde auf´s Festzeit-Programm zurückgesetzt. Das passierte laut Reck Mitte letzter Woche. Er bilanziert: "Am Freitag hat sich die Situation dann dramatisch verschärft". Warum ist noch unklar. Die Verwaltung greift jetzt zu drastischen Mitteln: In den nächsten Minuten wird die Ampel deaktiviert. "Der Schulverkehr ist durch, das ist unsere wichtigste Prämisse". Für die Autofahrer entwickelt sich der Rückstau derweil zum ernstzunehmenden Problem: stadteinwärts geht ab dem Grillendamm fast gar nichts mehr. Peter Reck kündigt an: "Donnerstag kommt ein Messwagen der Bundesnetzagentur, will versuchen den Störsender aufzuspüren". Unklar derweil: Ob der Sender bewusst oder unbewusst im Einsatz ist. Bei der Polizei ging derweil kurzfristig ein Ruf nach Unterstützung ein. Vorerst wird der Verkehr durch die Ordnungshüter geregelt. Dennoch hofft man auch dort auf eine zügige Lösung des Problems: "das ist natürlich kein Dauerzustand", verlautet´s aus der Polizeiwache.

 

 

 

 

 

 


 

Über die Hälfte des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien

 

Weit über die Hälfte des in Brandenburg verbrauchten Stroms wird nach Angaben des Umweltministeriums aus erneuerbaren Energien gewonnen. Der Anteil habe sich von 27,2 Prozent im Jahr 2004 auf 57,8 Prozent im Jahr 2008 mehr als verdoppelt, teilte Umweltministerin Anita Tack (Linke) bei der Vorstellung des Umweltdatenberichts 2008/2009 am Montag in Potsdam mit. Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch im Land - also auch Wärme und Kraftstoffe eingeschlossen - betrug 2008 genau 13,6 Prozent, also rund sieben Prozentpunkte mehr als 2004. Die von Brandenburg exportierte Energie werde in der Statistik allerdings nicht berücksichtigt, räumte der Präsident des Umweltamtes, Matthias Freude, ein. Diese hauptsächlich aus Braunkohle erzeugte Energie mache immer noch rund 60 Prozent der gesamten Energiegewinnung im Land aus und werde nach Polen und Tschechien geliefert. Mittlerweile sind laut Umweltbericht in Brandenburg rund 2800 Windkraftanlagen und 190 Biogasanlagen in Betrieb. Allein im vergangenen Jahr seien 52 neue Windparks und 40 neue Biogasanlagen bewilligt worden, sagte Tack. 2009 erzeugten dreimal so viele Anlagen Strom aus erneuerbaren Energien wie 2004. «Damit ist Brandenburg Vorreiter auf diesem Gebiet», betonte die Umweltministerin. Das Land sei auf dem besten Weg, die Zielsetzungen der «Energiestrategie» zu erfüllen, sagte Tack. Danach soll der Anteil erneuerbarer Energien in Brandenburg am gesamten Energieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent erhöht werden.

 

 

 

© Margot Kessler | Pixelio


 

Knapp 19,5 Millionen Euro für Krippenausbau bewilligt

 

Für den Ausbau von Kinderkrippen in Brandenburg sind 2008 und 2009 insgesamt knapp 19,5 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm «Kinderbetreuungsfinanzierung» bewilligt worden. Wie Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage sagte, wurden damit 99 Prozent der für das Bundesland zur Verfügung stehenden Gelder bewilligt.    Die Mittel würden entsprechend dem Baufortschritt abgerufen. Bisher sei mit 10,3 Millionen Euro bereits mehr als die Hälfte dieser Summe abgeflossen. Die übrigen Gelder können Rupprecht zufolge noch bis spätestens 2011 ausgegeben werden.    Die Mittel werden gemäß einer Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern aus dem Jahr 2007 verwendet, wie der Minister weiter sagte. Finanziert werden Neu- oder Ausbau, Modernisierung, Renovierung, Sanierung sowie kleinkindgerechte Ausstattung von Tagesstätten für Kinder unter drei Jahren. Bei bereits bestehenden Einrichtungen hätten Investitionen Vorrang, die der Schaffung von Spielflächen und der Erfüllung von Sicherheitsauflagen etwa beim Brandschutz dienten.

 

 

 

 

© Albrecht E. Arnold | Pixelio


 

CDU in Potsdam Mittelmark will die gelben Tonnen zurück

 

Nun sollen die Einwohner des Landkreises nach ihrer Meinung gefragt werden . Gelbe Tonne oder gelber Sack – was ist im Landkreis erwünscht? Das möchte die CDU-Kreistagsfraktion demnächst mittels einer Einwohnerbefragung in Potsdam-Mittelmark klären. Einen entsprechenden Antrag für die nächste Kreistagssitzung kündigte CDU-Fraktionschef Rudolf Werner im Belziger Plenum an.

 

 


 

"Gründungspunkt" eingeweiht

 

Bei den Brandenburger Existenzgründern geht´s pragmatisch zu. Erklärtes Ziel: den Havelstädtern auf die Sprünge helfen. Jetzt wurden die bisherigen Angebote zusammengefasst - im sog. "Gründungspunkt". Den finden Interessierte im TGZ (Gebäude A, 1. Etage), die Zersplitterung im Stadtgebiet ist damit passé. Die Zusammenfassung war nach geraumer Zeit des Parallelbetriebs Ergebnis der Überlegung "wie kann´s besser gehen". Monika Kretschmer vom Gründer-Team erklärt das Prinzip: "Wir holen den Menschen genau da ab wo er steht. Egal ob´s sich um die erste Idee oder ein Nachgründercoaching handelt." Wer überlegt eine Firma zu gründen kann sich vor Ort in allen Fragen beraten lassen. "90 % unserer Besucher sind Arbeitslose, wir bewerten dann beispielsweise wie realistisch und umsetzbar eine Idee ist", sagt Kretschmer.  Die Projektleiterinnen halten kostenlose Angebote wie Vorgründungwerkstätten, Assessment Center zur Überprüfung der Tragfähigkeit der Geschäftsidee, individuelle Gründungsberatung und die Möglichkeit der Einbindung in verschiedene Netzwerke bereit. Darüber hinaus kann über das Regionalbudget der Stadt Brandenburg an der Havel ein Existenzgründungs-Zuschuss von bis zu 5.000 Euro beantragt werden. Infos: 03381/38 16 30 oder 03381/38 17 30. Geöffnet ist wochentags von 8 bis 17 Uhr, freitags bis 15 Uhr.

 

 


 

Verwandlungen

 

Gemälde, Zeichnungen, Collagen und skulpturale Objekte von Christine Jaschinsky können Besucher in der neuen Brennabor-Ausstellung, in der Geschwister- Scholl- Straße 10- 13 unter dem Motto "Verwandlungen" sehen. Vernissage am Freitag, 5. März um 18 Uhr. Begrüßung: Christian Kneisel, Intendant des Brandenburger Theaters.

 

 


 

Billard-EM in Brandenburg an der Havel:

 

Mentale Stärke entscheidet - Das Duell der Köpfe im Stahlpalast. Bei den Billard-Europameisterschaften im Dreiband und im 5-Kegelbillard vom 17. bis zum 21. März trifft sich die Elite dieses eleganten Sportes in Brandenburg an der Havel. Es sind absolute Könner im Umgang mit Queue und Kugeln, die sich im Stahlpalast am Axxon-Hotel messen. Billard als Freizeitspaß mag eine lockere Sache sein. Um es aber an die Spitze des Sportes zu schaffen muss viel zusammenkommen: Viel Wissen, ein gutes Gefühl für die Geometrie auf dem Tisch, taktische Klasse und außerordentliche feinmotorische Fähigkeiten machen den Spitzenspieler im Billard aus. Im Dreiband wird im Einzel und bei den Teams gespielt, im 5-Kegelbillard werden die Europameisterschaften der Herren (offene Klasse) und der Junioren ausgetragen. Gespielt wird täglich im Stahlpalast am Axxon-Hotel von 10:00 bis 22:00 Uhr (Sonntag bis 17:00 Uhr). Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Schirmherrin der Europameisterschaften ist erneut Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann. Erholung vom Meisterschafts-Stress bietet die Players Night, die am Samstag um 21:00 Uhr startet.

 

 

 


 

ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin- Brandenburg vergibt den FLOTTI 2009

 

Der Sieger des großen Unternehmenswettbewerbs für intelligentes Flottenmanagement steht fest. Diese Woche wurde im ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin-Brandenburg der FLOTTI 2009 an die brandenburgische Störk GmbH vergeben. Das Engagement der Unternehmens, Sprit zu sparen sowie die Fahrsicherheit für Fahrer und Ladung zu erhöhen, wurde mit einem Preis im Wert von 30.000 Euro belohnt.

 

 

 

 

Eröffnung der Konzertsaison in Reckahn

 

Am Sonntag, dem 28. Februar 2010, um 16.00 Uhr wird im Schloss Reckahn die diesjährige Konzertsaison eröffnet. Im Rahmen der Havelländischen Musikfestpiele gastiert das „Pitros Duo“ aus Italien. Luigi Santo (Trompete) und Daniela Gentile (Klavier) werden dem Publikum Werke von Georg Friedrich  Händel, Claude Debussy und Frédéric Chopin präsentieren.  Die Karten kosten 12 bis 14 €. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Kartenreservierungen werden unter Tel. 033237/ 85961 entgegengenommen.

 

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Nachwuchs forscht - Abschlussarbeiten gezeigt

 

Bei der regionalen "Jugend forscht" - Abschlussveranstaltung haben die ZF Getriebe GmbH und die Heidelberger Druckmaschinen Donnerstag ihre Projektarbeiten gezeigt. Bildungsminister Holger Rupprecht zollte den anwesenden 29 Teilnehmern "großen Respekt und Anerkennung". Besonders erfreut war er, dass sich unter den insgesamt 73 Teilnehmern 29 Teilnehmerinnen  befanden. Er lobte die Teamprojekte, die seiner Ansicht nach die soziale Kompetenz der Jugendlichen weiter fördert. Die Nachwuchsforscher erklärten ihre Erfindungen und Forschungsergebnisse an verschiedenen Ständen. Über die universelle Vorrichtung eines Schleifbocks hin zu automatisch verstellbaren Motorradspiegeln bis zu der Frage, wie eine Mimose eigentlich funktioniert und ob Kaffeesatz als Dünger für Pflanzen geeignet ist, wurden die Projekte professionell erklärt.  Das Projekt der universellen Vorrichtung eines Schleifbocks von den ZF Azubis Norma May und Patrick Schubarth wurde zum Regionalsieger erklärt und zusätzlich mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. 

 

 

 

 


 

Das Fotografieren der Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg bleibt kostenfrei

 

Das Brandenburger Oberlandesgericht (OLG) hat die sogenannte Knipsgebühr für Potsdamer Kulturdenkmäler gekippt. In einem Berufungsverfahren wiesen die Richter am Donnerstag Klagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) gegen zwei Fotoagenturen und einen Fotografen auf Unterlassung und Schadenersatz ab, wie eine Gerichtssprecherin in Brandenburg/Havel mitteilte. Zur Begründung führte das OLG an, es gebe kein Vorrecht des Eigentümers auf Verwertung der Bilder seines Eigentums.

 

 

 

 

© R.B. | Pixelio


 

Denkmal des Monats

 

In der Aktion "Denkmal des Monats" der AG "Städte mit historischen Stadtkernen" wurde das Interkulturelle Zentrum "Gertrud von Saldern" am St. Gotthardtkirchplatz 9 ausgezeichnet. Im Beisein von Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann überreichte Thomas Wardin, Bürgermeister der Stadt Beelitz, an Annegret Kofke, Geschäftsführerin des Interkulturellen Zentrums der BBAG (Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft) und an Pfarrer Gramsch die Auszeichnungsurkunde.

 

 

 


 

Stadtsprecher Plaul war IM "Karl"

 

Der langjährige Pressesprecher der Stadt Brandenburg/Havel, Norbert Plaul, war offenbar ein Stasi-Spitzel. Wie die Stadt mitteilte, habe Plaul seine Tätigkeit für das frühere Ministerium der Staatssicherheit (MfS) der DDR eingeräumt. Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) habe am Dienstag von dem Fall erfahren. Sie habe Plaul daraufhin mitgeteilt, dass eine weitere Beschäftigung als Pressesprecher nicht möglich sei. Plaul habe um Entbindung von seiner Funktion gebeten und sei auf eigenen Wunsch mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden, hieß es weiter. Bei einer Einzelfallprüfung werde nun entschieden, ob und gegebenenfalls in welcher Weise ein Arbeitsverhältnis in der Stadtverwaltung fortgeführt werden könne. Ob weitere Fälle in der Verwaltung der Stadt Brandenburg vorliegen, wird den Angaben zufolge «auf der Grundlage des geltenden Rechts geprüft». Am 21. September 1988 soll sich Plaul nach Angaben der «Bild»-Zeitung (Mittwochausgabe) selbst zu einer Zusammenarbeit mit der Stasi verpflichtet haben. Unter dem Decknamen «Karl» habe er als Mitarbeiter der DDR-Botschaft im polnischen Warschau Wirtschaftsberichte weitergegeben. Mit Plaul ist bereits der dritte Stasi-Fall in der Stadt Brandenburg seit Anfang des Jahres bekanntgeworden. Zuvor hatten bereits die SPD-Stadtverordneten Thomas Reichel und Dirk Stieger Stasi-Tätigkeiten eingeräumt und ihre politischen Mandate aufgegeben.

 

 

 

 

 


 

Stadtschlüssel vom BKC überreicht

 

Nach gut 3 Monaten hat der BKC die Stadtschlüssel, die die Narren am 11.11.2009 aus dem Rathaus entwendet haben, wieder an die Oberbürgermeisterin übergeben. Bei ihrem traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch resumierte der BKC Präsident Toralf Engelbrecht über die vergangene erfolgreiche Saison wie folgt. "Wir haben eine sehr erfolgreiche und schöne Saison hinter uns gebracht, dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken, ein besonderer Höhepunkt war die Landesmeisterschaft die wir hier in Brandenburg an der Havel austragen konnten. Insgesamt 1 Jahr liefen die Vorbereitung für dieses große Event bei dem auch unsere Mitglieder mit 2 Landesmeistertiteln und zwei Vizetitel erfolgreich waren"  "Mit einem lachenden und einem weinenden Auge übergaben dann das Prinzenpaar was eine "sehr schöne" Zeit erlebt hat zusammen mit dem Präsidenten die Stadtschlüssel wieder an die Oberbürgermeisterin Dr.Dietlind Tiemann. Der Präsident sagte schon mit voller Vorfreude auf die kommende Saison " Es sind ja nur noch knapp 9 Monate, dass ist weniger als eine Schwangerschaft".

 

 

 


 

Repo-Visitenkarten: Polizei will näher ans Volk

 

Die Brandenburger Revierpolizisten (Repo) haben am Mittwoch von Schutzbereichsleiter Sven Bogacz personalisierte Visitenkarten erhalten. "Die lösen die etwas steife Vorgänger-Variante ab", so der Polizeichef. Mit Foto, Kontaktdaten und Uhrzeiten der Erreichbarkeit sollen die Bürger mit Hilfe der Karte künftig schneller ihren Ansprechnpartner finden. Entgegen nahm die Dokumente - stellvertretend für die 21 Repo´s in der Stadt - der Chef der Einsatzeinheit Mario Fuchs. Sekundiert von anderen Maßnahmen (u.a. Verknüpfung der Repo´s auf der Polizei-Webseite) soll so die öffentliche Wahrnehmung geschärft werden. "Bei einer Umfrage des Innenministeriums gaben vor einiger Zeit nur 16 % der Befragten in Brandenburg an der Havel an ihren Revierpolizisten zu kennen", erläutert Bogacz. Das erklärte Ziel: Den niedrigen Prozentwert bis zur nächsten Befragung deutlich steigert, das jeweilige Repo-Gesicht im Stadtteil bekannt machen. Als erste bekam Polizistin Ute Lange die kleinen Klappkarten. Sie bezeichnet die neuen Hilfsmittel als sinnvoll. Immer wieder, so Lange, würde speziell Kontaktdaten nachgefragt.  Informationen zu den Revierpolizisten gibts u.a. im Sicherheitszentrum der Havelstadt (Steinstraße.)

 

 

 

 


 

Brandenburg stellt im neuen Schuljahr 450 Lehrer ein

 

450 zusätzliche Lehrer will Brandenburg im kommenden Schuljahr einstellen. Damit werde die Relation von derzeit 15,5 Schülern je Lehrer auf 15,4 gesenkt, sagte Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) am Mittwoch in Potsdam. Rund drei Viertel der Einstellungen entfallen laut Rupprecht auf die Schulamtsbereiche Brandenburg/Havel und Perleberg mit 179 beziehungsweise 134 neuen Stellen, da dort der größte Bedarf besteht. Dies sei auf die steigenden Bevölkerungszahlen rund um Berlin zurückzuführen, sagte der Minister. Mit 20 neuen Stellen soll im Bereich Cottbus landesweit am wenigsten aufgestockt werden, da dort wegen des demografischen Wandels ein Rückgang der Schülerzahlen zu verzeichnen sei. Die 450 neuen Lehrer sollen sich aus drei Gruppen zusammensetzen: Zum einen bekämen 150 Referendare mit geeigneten Fächerkombinationen Stellenangebote, zum anderen solle 128 Lehrern mit befristeten Verträgen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis angeboten werden, sagte Rupprecht. Die übrigen Stellen werde das Ministerium aus den Bewerbern besetzen, die auf der Warteliste für eine Stelle in Brandenburg stünden. Diese 1200 Bewerber seien angehende Lehrer aus anderen Bundesländern, sagte Rupprecht. «Wir gehen davon aus, dass wir den Bedarf aus diesen drei Gruppen decken können», sagte Rupprecht.

 

 

 

 

© knipseline | Pixelio


 

Spitzentreffen in der Verwaltung

 

Auf Einladung der Stadtspitze berieten gesternder Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Frank-Walter Steinmeier, die Mitglieder des Bundestages Diana Golze (LINKE), Heinz Lanfermann (FDP) und Andrea Voßhoff (CDU) und der Landtagsabgeordnete Ralf Holzschuher (SPD) im Rathaus über Brandenburgs Zukunft. Die Stadtverwaltung wurde neben der Oberbürgermeisterin durch Bürgermeister Steffen Scheller vertreten. Themen waren u.a. der Finanzausgleich und die Reformierung des Sozialgesetzbuches. Die Botschaft (formuliert als Appell) war klar: Die Stadt darf angesichts der schwierigen Haushaltslage nicht weiter belastet werden. Tiemann: "Ich habe in der Vergangenheit leider gelegentlich feststellen müssen, dass wir bei wichtigen Fragen, die in Berlin oder Potsdam entschieden werden und die finanzielle oder sonstige Auswirkungen für unsere Stadt haben, mehr übereinander als miteinander reden. Da wir alle gemeinsam Verantwortung für Brandenburg an der Havel tragen, sollten wir auch - unabhängig von unserer Parteizugehörigkeit und unserer jeweiligen Funktion - zusammen für unsere Stadt einstehen und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertreten." Die Teilnehmer vereinbarten eine regelmäßige Wiederholung des städtischen Gipfeltreffens.

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Foto: Verwaltung


Deutscher Drehbuchpreis 2010 an  gebürtigen Brandenburger verliehen

Der Filmemacher Karsten Laske ist bei der Berlinale mit dem Deutschen Drehbuchpreis 2010 ausgezeichnet worden. Der 1965 geborene Autor und Regisseur erhielt die mit 30 000 Euro dotierte Ehrung für sein Skript zu dem Film «Mein Bruder, Hitlerjunge Quex»Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagte bei der Preisvergabe am Freitagabend, Drehbücher von hoher Qualität seien Grundvoraussetzung, um die Erfolgsgeschichte des deutschen Films fortzuschreiben. «Das außergewöhnliche Talent, gute Geschichten für gute Filme zu erfinden, muss gefördert werden», erklärte er nach Angaben seines Hauses. Der in Sachsen aufgewachsene und in Berlin lebende Laske hat sich mit mehreren TV-Spiel- und Dokumentarfilmen einen Namen gemacht, unter anderem mit «Hundsköpfe» und «Edgar». 2005 erhielt er den Grimme- Preis für die ARD-Doku-Reihe «Damals in der DDR». Der Deutsche Drehbuchpreis ist Neumann zufolge die wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren. Von den 30 000 Euro Preisgeld müssen 25 000 Euro zweckgebunden für das Schreiben eines neuen Skripts verwandt werden.

 

 

 

 

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Die Feuerwehr warnt | Achtung Lebensgefahr!

Viele Gewässer wie Havel, Beetzsee, Plauer See, Erdelöcher etc. sind zugefroren. Dennoch warnt die Feuerwehr eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen, "da Strömung und wärmere Stellen dazu führen, das sich unerkannt stellenweise nur sehr dünnes Eis bildet." Hier besteht beim plötzlichen Einbrechen akute Lebensgefahr. Dies gilt auch für Tiere wie z.B. Hunde. Offiziell freigegeben werden Eisflächen nicht mehr. Wer auf Nummer sicher gehen will nutzt die Natureisbahn am Plauer Schloss; im Wasser versinken ist hier unmöglich.

 

 

 


Mehrheit der Brandenburger gegen frühere Stasi-Mitarbeiter in Politik

Die Mehrheit der Brandenburger lehnt ein Engagement früherer Stasi-Mitarbeiter in der Politik ab. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der Zeitung «Märkische Allgemeine» und des RBB-Nachrichtenmagazins «Brandenburg aktuell». Bei der Befragung von 1000 Wahlberechtigten Anfang Februar lehnten 66 Prozent stasibelastete Politiker in der Landesregierung ab. 62 Prozent sprachen sich gegen ehemalige Stasi-Zuträger als Landtagsabgeordnete aus. Hintergrund der Umfrage sind die Stasi-Verstrickungen von Linke-Politikern. Nach der Bildung der ersten rot-roten Koalition waren in der Linksfraktion weitere Stasi-Fälle bekanntgeworden. Fraktionschefin Kerstin Kaiser, die seit Jahren offen mit ihrer Stasi-Vergangenheit als junge Studenten umgeht, hatte erst durch einen Verzicht auf ein Ministeramt den Weg für Rot-Rot freigemacht. Die neue Regierung ist am Wochenende 100 Tage im Amt. Laut Umfrage sind 54 Prozent mit der bisherigen Arbeit weniger oder gar nicht zufrieden. Die beiden Regierungsparteien allerdings erhalten weiterhin gute Werte. Wäre am Sonntag Landtagswahl, bekäme die SPD wie schon bei einer Umfrage im Dezember 31 Prozent. Bei der Landtagswahl im September hatten die Partei 33 Prozent erreicht. Die Linke legte gegenüber der Dezember-Umfrage sogar um vier Prozentpunkte zu und kommt derzeit auf 27 Prozent. Sie erreicht damit wieder annähernd ihr Wahlergebnis vom September. Die CDU verliert gegenüber Dezember drei Prozentpunkte und verzeichnet derzeit 22 Prozent. Bei der Wahl im September waren es knapp 20 Prozent. Die Grünen legen gegenüber Dezember um einen Punkt und gegenüber der Landtagswahl um mehr als zwei Punkte zu. Sie kommen derzeit auf acht Prozent - ein Rekord bei Umfragen. Die FDP erreicht derzeit sechs Prozent und büßt damit gegenüber Dezember und September etwa einen Prozentpunkt ein. Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) bekommt weiterhin gute Noten. 80 Prozent der Wähler sind mit seiner Arbeit zufrieden.

 

 

 

 


Im Dreiklang

Ein gemeinsames Wirtschaftsentwicklungs-Konzept für Westbrandenburg ist das erklärte Ziel von Roy Wallenta (Bürgermeister Premnitz), Ronald Seeger (Bürgermeister Rathenow) und Dietlind Tiemann (Oberbürgermeisterin Brandenburg). Gestern fand dazu eine Arbeitsberatung im Rathaus statt. Bis zum 19. Februar soll ein sog. Leistungsbild erarbeitet werden; das sollen dann die jeweiligen Stadtverordnetenversammlungen diskutieren. Mit einem solchen Papier kann, so ein Stadtsprecher, die Kommune u.a. Mittel aus dem GRW-Regionalbudget beantragen. 

 

 

 

 


Dschungelkönig" besuchte Havelstadt

Zum zweiten Mal besuchte Ex-BroSis Sänger Ross Antony (36) die Havelstadt und gab am Freitag in der Wuster Diskothek "Flash" seine Autogrammstunde. Bereits im Jahr 2004, war er schon einmal in Brandenburg. "Es ist eine sehr schöne Stadt, unter anderem gibt es hier einen tollen Italiener", sagt Ross. "Flash"-Chef Jens Böker und RTL-Dschungelkönig Ross kennen sich seit mehreren Jahren. Als Monats-Stargast der Disco ließ er die Herzen der Brandenburger höher schlagen. "Ich bin immer viel unterwegs, gebe aber sehr gerne Autogramme und lasse mich mit meinen Fans fotografieren. Auch hinterm DJ-Pult bin ich gern unterwegs", sagt Antony lachend. Eine seiner aktuellen Aufgaben: Mitglied in der Jury der Miss Germany Wahl. Ross: "Kommenden Samstag  bin ich in Rust beim Finale. Ich habe  schon meine 3 Favoriten gewählt". Auch bei der neuen  Doku-Soap "Jana Ina und Giovanni - Pizza, Pasta und Amore" hat er eine Gastrolle. Die 23-jährige Carolin Schneider aus Wenzlow kam mit ihrer Freundin nach Brandenburg um den Promi live zu sehen. "Es macht mir Spaß ihn zu beobachten. Er ist offen gegenüber Fremden und wäre garantiert ein guter Shoppingpartner. Er verstellt sich nicht, deswegen mag ich ihn", sagt Carolin und ergänzt mit rotem Kopf: "Er hat zu mir gesagt ´ich hoffe wir sehen uns auf der Tanzfläche´. Ihre Freundin Constanze Knitter (21) fand den Abend ebenfalls toll: "Er hat eine positive und ehrliche Ausstrahlung, gibt sich in der Realität  genau so wie er im Fernsehen ist. Er ist ein lustiger Typ."

 

 

 

Constanze Knitter (21), Ross Antony (36), Carolin Schneider (23) v.l.n.r.

 


Protestaktion bei B5 Solar in Wustermark Mitarbeiter der Photovoltaik- Firma protestierten gegen Bundesvorhaben

Mit Aktionen am Wustermarker Standort haben sich am Donnerstag die Mitarbeiter des Solarstromspezialisten B5 Solar by Havelland- Wind GmbH an der bundesweiten Protestaktion gegen die geplante zusätzliche Kürzung der Photovoltaik- Förderung beteiligt. Nach Plänen der schwarz- gelben Bundesregierung soll die Einspeisevergütung nach der planmäßigen Senkung von 9 Prozent zum Jahresende, für die Branche vollkommen überraschend, nochmals gesenkt werden. Danach plant die  Bundesregierung für Solarstrom aus Dachanlagen ab April und für Freiflächenanlagen ab Juli um 15 Prozent zu senken. Für Solaranlagen auf Ackerflächen sollen 25 Prozent weniger gezahlt werden.
 Unter dem Motto “Absenkung des EEG ja aber mit Verstand und nicht so schnell“ brachten die B5 Solar- Mitarbeiter ihre Gedanken zu dem sie aktuell stark bewegenden Thema auf den Punkt. „Wir sind durchaus für eine weitere Absenkung der Solarstromförderung“, so Fred Kehler, GF von B5 Solar, „aber bitte mit Augenmaß und nicht im Hau-Ruck- Verfahren. Das schadet nicht nur der nationalen  Solarbranche sondern dem gesamten deutschen Wirtschaftsstandort. Das darf man einfach nicht zulassen.“ Proteste gab es auch in anderen Teilen des Landes so bei First Solar in Frankfurt (Oder). Der Bundesverband für Solarwirtschaft spricht von einem heutigen bundesweiten Massenprotest von etwa 20 000 Mitarbeitern aus der Solarbranche. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers hat die geplante Kürzung für die Solarstromförderung heute heftig kritisiert. „Diese komme zu früh und falle zu stark aus“, sagte der Linke- Politiker in einem Inforadio-Gespräch. Christoffers wies in dem Rundfunkinterview auf die enorme Wichtigkeit der Solarbranche für den Wirtschaftsstandort Brandenburg hin. Diesen Standort sieht er durch die geplante Kürzung der Solarstromsubvention massiv gefährdet. In Land Brandenburg arbeiten in der Solarbranche etwa 3200 Menschen.  Dabei sind  die zahlreichen Arbeitsplätze im Handwerk noch nicht betrachtet. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck sorgt sich um die zahlreichen Arbeitsplätze und fordert verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit für die Solarbranche. „Der Ausbau der Solarstromerzeugung spiele auch bei der Schaffung einer ökologischen Industriegesellschaft eine bedeutende Rolle“, sagte Platzeck am Donnerstag in Potsdam. BU: Mitarbeiter der B5 Solar by Havelland- Wind GmbH zeigen ihren Kampfeswillen und wollen die Pläne der Bundesregierung zur nochmaligen Kürzung der Solarförderung in der vorgesehenen Höhe nicht akzeptieren.

 

 

 

 

 

 

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„Energie geladen“ – Schüler aus der Stadt Brandenburg an der Havel mit Rekordbeteiligung

„Wir möchten, dass sich die Schüler wieder mehr für Technik begeistern. Und deshalb ist es großartig, dass unsere Stadt mit einer Rekordbeteiligung von über 370 Schülern beim Schülerwettbewerb des Energieverbandes im Land Brandenburg und Berlin vertreten ist“, freut sich der kaufmännische Geschäftsführer Uwe Müller bei der Übergabe der eingereichten Werke. „Energie und Klima – Beispiele vor Ort“, zu diesem aktuellen Thema hatten die jungen Leute recherchiert. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Modelle, Spiele und Filme haben die Schülergruppen an den Geschäftsführer der BDEW-Landesgruppe Ralf Wittmann übergeben. Die Stadtwerke Brandenburg an der Havel hatten dafür Praxisbesuche und Führungen im Heizkraftwerk angeboten. Das Bertolt-Brecht-Gymnasium, das von Saldern-Gymnasium und die berufsorientierte Schule KIrchmöser nutzten die Möglichkeit, Praxisunterricht zu nehmen und beteiligen sich am Wettbewerb. Am 25. Februar wird eine Jury die Arbeiten bewerten. Zur Preisverleihung am 19. März sind alle Schüler nach Berlin eingeladen. Mit dem Wettbewerb verfolgen die Stadtwerke und der BDEW ein ganzheitliches Bildungskonzept: So werden neben Sachpreisen auch exklusive Fortbildungskurse mit Persönlichkeits- und Rhetorik-Training für insgesamt 30 Schüler ausgeschrieben. Außerdem gibt es einen Knigge-Kurs. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Brandenburgischen Ministers für Bildung, Jugend und Sport, Holger Rupprecht und des Berliner Senators für Bildung, Jugend und Sport, Prof. Dr. Jürgen Zöllner.

 

 

 

 

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