SKB Journal | Donnerstag, 02.02.2012

         

Nach der TV-Ausstrahlung 7 Tage kostenlos abrufbar

 

 

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     Aktuelle Nachrichten und TV Beiträge             

 

 

 

Das Stadtfernsehen wappnet sich für die Zukunft. Derzeit wird unser kompletter technischer Workflow den neusten technischen Standards angepasst. Hierbei kann es auch zu kurzen Sendeausfällen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Vogelsänger eröffnet neues Bildhaueratelier in Brandenburg/Havel

 

Brandenburg/Havel (dapd-lbg). Die Wredowsche Zeichenschule in Brandenburg/Havel hat ein neues Atelier für Bildhauer. Dieses wird am Freitag (3. Februar) von Bauminister Jörg Vogelsänger (SPD) eröffnet. Sein Ministerium förderte den 340.000 Euro teuren Ausbau der Zeichenschule mit 256.000 Euro aus EU-Mitteln. Mit dem Anbau kann die Schule ihr Leistungsangebot um die Ausbildung von Gesellen und Meistern in künstlerischen oder gestalterischen Berufen erweitern. An der Wredowschen Zeichenschule werden Kinder und Jugendliche künstlerisch ausgebildet. Es gibt aber auch Kurse für Erwachsene. Gegründet wurde die Schule im Jahr 1883 als Stiftung. Ihr Name erinnert an August Julius Wredow(1805-1891). Der gebürtige Brandenburger war einer der gefragtesten Bildhauer seiner Zeit.

 

 

Polizei warnt vor Betreten von Eisflächen

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Polizei warnt vor den Gefahren auf vereisten Gewässern. Das Eis sei trotz des starken Frostes unberechenbar, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Brandenburg am Mittwoch in Potsdam. Erst am Dienstag sei ein Eissegler in den Wandlitzsee in Stolzenhagen eingebrochen und nur durch das beherzte Eingreifen von Helfern gerettet worden. Die Tragfähigkeit des Eises werde von verschiedensten Faktoren beeinflusst. Wintersport sei nur auf Spritzeisbahnen oder überfluteten Wiesen sicher. Wer dort einbreche, sei nicht gleich in Lebensgefahr. Wer hingegen Seen, Flüsse und Kanäle betrete, bringe sich und andere in Gefahr.

 

 

Jedes vierte Brandenburger Kleinkind lebt in Armut

 

Potsdam (dapd-lbg). Mehr als jedes vierte Brandenburger Kind unter drei Jahren wächst einer Studie zufolge in Armut auf. Diese Quote ist die dritthöchste unter den deutschen Flächenländern, wie aus einer am Mittwoch vorgestellten Untersuchung der Bertelsmann Stiftung hervorgeht. Verbreiteter sei die Armut der unter Dreijährigen nur in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Berlin. Insgesamt lebten 2010 in Brandenburg 15.433 Kinder unter drei Jahren in Armut, was einem Anteil von 26,6 Prozent entspricht. Am wenigsten von Armut Betroffene dieser Altersgruppe gab es in Bayern (10,1 Prozent), am meisten in Berlin (36,3 Prozent). Kinder wurden in der Studie dann als arm eingestuft, wenn sie in Familien mit Bezug von Hartz IV aufwachsen.

 

 

Zahl der Arbeitslosen steigt in Brandenburg saisonbedingt

Potsdam (dapd-lbg). Die Arbeitslosigkeit in Brandenburg ist im Januar 2012 erwartungsgemäß saisonbedingt gestiegen. Es waren
151.491 Arbeitslose gemeldet, 15.595 mehr als im Vormonat, aber 11.314 weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Damit lag die Arbeitslosenquote mit 11,3 Prozent um 1,1 Prozentpunkte über der des Vormonats, aber um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zahl älterer Arbeitsloser zwischen 50 und unter 65 Jahren stieg zum Vormonat um 5.046, sank aber im Vergleich zum Januar 2011 um 1.301 auf 55.667. In der Region Berlin-Brandenburg wurden 379.679 Arbeitslose gemeldet. Das waren 30.880 mehr als im Vormonat, aber 20.864 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 12,4 Prozent und lag damit einen Punkt höher als im Dezember.

 

Brandenburger Unternehmer aus PM erpresst: 54-Jähriger verhaftet

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Polizei hat offenbar die versuchte Erpressung eines Unternehmers aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark aufgeklärt. Ein 54-jähriger Tatverdächtiger aus Sachsen-Anhalt wurde festgenommen, wie ein Polizeisprecher am Montag in Potsdam mitteilte. Vorangegangen war am vergangenen Mittwoch der Anruf eines Unbekannten bei dem 47-jährigen Unternehmer, der eine hohe Summe Bargeld forderte. Sollte dies nicht gezahlt werden, so drohte der Anrufer, würde er ein Familienmitglied des Mannes erschießen. Die Polizei sorgte nach Angaben des Sprechers daraufhin für den Schutz der betroffenen Familie. Zugleich sei nach dem Erpresser gesucht worden. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung forderte der Täter 800.000 Euro, ansonsten wolle er die Tochter des Mannes erschießen, berichtete die Zeitung am Montag vorab. Die Polizei in Potsdam bestätigte den Bericht auf Anfrage nicht. Auf die Spur des Mannes kam die Polizei offenbar durch eine Handyortung. Der Mann wurde dem Polizeisprecher zufolge am vergangenen Samstag durch Spezialeinheiten der Polizei gegen 18.30 Uhr auf der Bundesautobahn 2 festgenommen. Er befindet sich jetzt in Untersuchungshaft.

 

 

Brandenburger Staatsschutz beschäftigt 17 ehemalige Stasi-Leute

 

Potsdam (dapd-lbg). In Brandenburg war fast jeder dritte Staatsschützer einst ein Stasi-Mitarbeiter. 17 der 56 Bediensteten des Staatsschutzes beim Landeskriminalamt seien ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR, teilte das Innenministerium am Montag auf Anfrage mit und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Den Angaben zufolge ist ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter beim Staatsschutz mit Sonderaufgaben betraut, ein weiterer ist Kommissariatsleiter. Die anderen 15 früheren MfS-Mitarbeiter sind Sachbearbeiter. Eingestuft sind die ehemaligen Stasi-Leute in die Besoldungsgruppen A 9 bis A 13, sie gehören damit zum gehobenen Dienst. Der Staatsschutz ist unter anderem für die Abwehr von Terror, Sabotage und politischen Straftaten zuständig. Die Daten gehen aus einer Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum hervor. In der "Bild" sprach er von einem "Skandal". Er wies darauf hin, dass die Ex-Stasi-Leute beim Staatsschutz dasselbe tun wie in der DDR, beispielsweise observieren und überwachen. Dabei seien zwei ehemalige MfS-Mitarbeiter sogar in Leitungsfunktionen tätig. Auf eine weitere Anfrage Eichelbaums konnte die Landesregierung der Zeitung zufolge "nicht ausschließen", dass auch Telefone von Journalisten überwacht und Gespräche von Parlamentariern mit abgehört wurden. Eichelbaum sagte, es sei eine "gruselige Vorstellung, dass gewählte Volksvertreter möglicherweise von früheren Stasi-Spitzeln belauscht worden sind". Dass im öffentlichen Dienst Brandenburgs Hunderte ehemalige Stasi-Spitzel tätig sind, sorgt bereits seit Monaten für Schlagzeilen. Die CDU kritisiert insbesondere, dass in der Justiz und der Polizei zahlreiche frühere MfS-Mitarbeiter beschäftigt werden. Aufgekommen ist das Thema nach der Bildung der ersten rot-roten Regierung im Jahr 2009. Zuvor hatte die CDU zehn Jahre lang in der Regierung mit der SPD sowohl den Innen- als auch den Justizminister gestellt.

 

 

 

Erklärung zur Stasi-Vergangenheit verabschiedet

 

Potsdam (dapd-lbg). Im Potsdamer Landtag ist am Mittwoch eine Erklärung anlässlich der Stasi-Überprüfung der Brandenburger Abgeordneten mit fast allen Stimmen von SPD, Linker und CDU verabschiedet worden. In dem Antrag auf Initiative des CDU-Abgeordneten Dieter Dombrowski wird festgestellt, dass mehrere Mitglieder des Landtags durch ihre Zusammenarbeit mit der DDR-Staatssicherheit schwere moralische Schuld auf sich geladen hätten, indem sie Vertrauen missbraucht und durch "gezieltes Beschaffen und Weitergeben von Informationen Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder in schwierigste Situationen" gebracht haben. Gleichzeitig wird den betroffenen Abgeordneten nahegelegt, "sich mit ihrer persönlichen Verantwortung, der dadurch entstandenen öffentlichen Wahrnehmung und ihrer Rolle als Volksvertreter weiter kritisch auseinanderzusetzen". FDP und Grüne enthielten sich bei der Abstimmung.

 

Schlecker meldet Insolvenz an

 

Man kann es sich kaum vorstellen, aber bei einem geschätzten Jahresumsatz von viereinhalb Milliarden Euro hat einer der größten Drogerie- Konzerne massive Liquiditätsprobleme. Schlecker ist zahlungsunfähig - was bedeutet das für die Filialen in der Havelstadt?

 

 

 

Brandenburger kaufen wieder mehr fabrikneue Autos

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Brandenburger setzen wieder verstärkt auf Neuwagen. Im vergangenen Jahr seien im Land 4,3 Prozent mehr fabrikneue Fahrzeuge zugelassen worden als im Jahr 2010, teilte das Amt für Statistik am Dienstag mit. Insgesamt waren es 76.837 neue Fahrzeuge. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 61.097, die Zahl der Lkw stieg um 9,4 Prozent auf 8.836 und die der Zugmaschinen sogar um 13,3 Prozent auf 2.656. Die Zahl der neu zugelassenen Busse hingegen sank um 7,0 Prozent auf 146, und die Zahl der neuen Krafträder verringerte sich um 1,2 Prozent auf 3.612.

 

 

Sebastian Block: Auf dem Weg zum ECHO-Gig

 

Der gebürtige Brandenburger Sebastian Block und seine Band stehen kurz davor in die Top 5 des "Köstritzer Echolot" Newcomer-Wettbewerbs einzuziehen. Mittlerweile haben´s die Musiker unter die letzten 11 Künstlergruppen geschafft (von mehr als 400 Bewerbern). Hauptpreis ist am Ende ein Gig im Rahmen der ECHO Aftershow-Party. Den Weg dafür ebnen können u.a. die SKB - Zuschauer, wie´s genau funktioniert steht [hier].

 

 

Ein 10 Mio. Euro Scheck  für Brandenburg / Havel

 

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider überreichte am Freitag Dietlind Tiemann einen mehr als 10 Mio. Euro schweren Förderscheck für die Umgestaltung des Hauptbahnhofes und des Nicolaiplatzes. Zwischen Neuendorfer, Magdeburger und Plauer Straße werden zwischen Juni 2012 und Dezember 2013 in vier Bauphasen rund 7,85 Mio. Euro investiert, am Bahnhof werden es zwischen August 2012 und Dezember 2013 insgesamt rund 13 Mio. Euro sein. Tiemann: "Mit der Umgestaltung des Bahnhofumfeldes als städtisches Eingangstor und des Nicolaiplatzes als zentraler Verkehrsknotenpunkt werden 2 Schlüsselprojekte des Masterplans 2006 umgesetzt. Sie spielen gerade in Hinblick auf die Bundesgartenschau 2015 eine wichtige Rolle."

 


PETA erwägt Strafanzeige gegen Stadt-Veterinär

 

Anfang November noch mit dem Zirkus in der Havelstadt - und jetzt tot. Nach Angaben des PETA-Vizechefs Harald Ullmann ist die Elefantendame "Mausi" vorgestern auf einem Tiertransporter gestorben. Die Elefantenkuh war seinen Angaben nach auf dem Weg in den belgischen Zoo "Pairi Daiza", vor Ort kam das Tier nur noch liegend an - die Zootierärzte konnten ihr laut Ullmann nicht mehr helfen - Mausi starb. Zuletzt in Brandenburg an der Havel war die Elefantendame Anfang November - mit einem Zirkus. Die Tierschützer hatten damals die Stadt über Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann aufgefordert, dem Tier zu helfen. PETA-Sprecher Peter Höffken hat heute angekündigt, gegen den verantwortlichen Mitarbeiter im Veterinäramtes Brandenburg Strafanzeige erstatten zu wollen.



"Explizit" habe man die hiesigen Stadtverwalter auf den "sehr schlechten Gesundheitszustand" hingewiesen, man gehe demzufolge von einer "starken, fahrlässigen Handlungsweise" aus. Ob der hiesige Arzt Dr. Knut Große, er untersuchte im November 2011 "Mausi" vor Ort im Zirkus und konnte keine Probleme diagnostizieren, seinerseits einen Fehler gemacht hat oder ob sich der Gesundheitszustand der Elefantin aufgrund anderer Umstände so schnell verschlechterte ist bisher offen, die Verwaltung hat auf eine entsprechende Meetingpoint-Anfrage bisher nicht geantwortet. Große sagte damals gegenüber dem SKB in Bezug auf den jetzt toten Elefanten: "ich denke, dass er sich wohlfühlt und zur Zeit auch keine Schmerzen hat".

Derweil werden jene Stimmen immer lauter, die innerhalb der Stadtgrenzen ein Aufstellverbot für Zirkus-Unternehmen fordern, die Wildtiere in ihrer Manege zeigen.

 

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"Müllbaron" muss mehr als vier Jahre ins Gefängnis

 

Potsdam (dapd-lbg). Wegen illegaler Müllentsorgung muss ein Recycling-Unternehmer aus Potsdam-Mittelmark ins Gefängnis. Das Landgericht Potsdam verurteilte den 57 Jahre alten Bernd R. am Donnerstag zu vier Jahren und drei Monaten Jahren Haft. Als "Müllbaron" hatte der Ex-Polizist zwischen 2005 und 2008 auf Deponien in Potsdam-Mittelmark mehr als 100.000 Tonnen belasteten und giftigen Müll entsorgt und damit einen Umweltschaden von 73 Millionen Euro verursacht. Der wegen Beihilfe angeklagte Betriebsleiter der Entsorgungsfirma aus Bad Belzig bekam eine Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren.

 

 

Stadtfernsehen Brandenburg investiert in HD Technik

 

Auf Wiedersehen Analog Fernsehen heißt es in diesem Jahr. Im April werden alle analogen Sendestrecken auf den Satelliten abgeschaltet. Schon heute flimmern auf vielen Fernsehkanälen Filme und Serien in HD- Qualität. Bei den öffentlich rechtlichen und privaten Sendeanstalten wird schon seit Jahren in HD-Technik investiert. Auch ihr regionales SKB Stadtfernsehen rüstet sich für das neue Zeitalter.

 

 

 

Fahrstühle gesperrt | Bahn lässt Rollstuhlfahrer zurück

 

Gut einen Monat lang sollten Fahrgäste mit Handicap den Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel meiden, denn durch die Sperrung aller Fahrstühle ist ein Erreichen der Bahnsteige für gehbehinderte Personen nicht mehr möglich. Alle Aufzugsanlagen sollen laut Aushang bis zum 17.02. erneuert werden. Die Bahn bitte formlos um Verständnis.

 

Lebenslange Haft gegen Eltern des toten Babys von Jüterbog verhängt

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Eltern des vor einem Jahr in Jüterbog
(Teltow-Fläming) gefundenen toten Babys sind zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden. Das Landgericht Potsdam sprach am Dienstag den 35 Jahre alten Vater und die 38 Jahre alte Mutter wegen Mordes schuldig. Nach Ansicht des Gerichts hatten beide geplant, das Kind nach der Geburt im Juni 2009 zu töten, weil sie die finanziellen Belastungen nicht tragen wollten.

 

Für die Kammer stand nach der Beweisaufnahme fest, dass der Vater das Kind getötet habe. Die Mutter sei mit der Tötung des Kindes einverstanden gewesen. "Ihr war klar gewesen, dass dies passiert", sagte der Vorsitzende Richter. Das Gericht ging vom Mordmerkmal der niederen Beweggründe aus, da es keine Anhaltspunkte für eine Verzweiflungstat sah. Es habe auch keinen spontanen Tötungsentschluss gegeben. Die Tat sei schon während der Schwangerschaft von beiden geplant gewesen, ohne dass konkret darüber gesprochen worden sei. Der Anwalt des Vaters kündigte noch im Gerichtssaal an, in Revision zu gehen. Zur Begründung sagte er, dass das Gericht lediglich theoretische Möglichkeiten des Tathergangs aufgezeigt habe. "Es geht von einem wahrscheinlichen Tatvorgang aus. Daran bestehen Zweifel", führte er an. Der Verteidiger der Mutter äußerte sich noch nicht.

 

 

 

6,1 Mio. Euro | Stadtwerke-Neubau am Packhof

 

Ende 2013 werden rund 120 Stadtwerke- und Brawag-Angestellte im Firmensitz ihre 70 Büros beziehen. Neben der alten Werfthalle an der Jahrtausendbrücke (in dieser wird´s u.a. Gastronomie und einen Tagungsbereich geben) wird parallel zur Havel ein 72 x 18 Meter großer Büro-Zweieinhalbgeschosser gesetzt. Das Projekt wird laut Stadtwerke-Chef Uwe Müller am Ende rund 6,1 Mio. Euro kosten, damit das Budget der vorher geplanten rund 5 Mio. Euro übersteigen und sich nach etwa 30 Jahren gerechnet haben.  

 

 

Was Marco Lessentin mit Dieter Bohlen verbindet

 

DJ , Schulklubleiter in der DDR, Bäckerlehrling, Moderator und dann die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen. Sehen Sie Marco Lessentin im exclusiven SKB Portrait.

 

 

Groß Kreutz | Blitzer an der B1 demoliert

 

Unbekannte Täter beschädigten in der Nacht zum 12.01.2012 eine am Fahrbahnrand der Bundesstraße 1 befindliche stationäre Geschwindigkeitsmessanlage. Die Unbekannten rissen die Messapparatur dabei unter Zuhilfenahme diverser Tatmittel gewaltsam nieder und dabei mitsamt Metallrohr und Betonverankerung aus dem Erdboden. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung, das Gerät blieb vor Ort zurück. Der in diesem Fall entstandene Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Kripo der zuständigen PI Brandenburg erhofft sich nun Hinweise möglicher Zeugen. Sachdienliche Angaben werden unter der Rufnummer 03381/560-0 entgegengenommen.

 

 

Gebäudereiniger erhalten 7,33 Euro Mindestlohn

 

Potsdam (dapd-lbg). Die 8.490 Gebäudereiniger in Brandenburg verdienen seit Januar mehr Geld. Der Mindestlohn beträgt 7,33 Euro pro Stunde, wie die IG BAU Mark Brandenburg am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Damit erhalte ein Vollzeit arbeitender Gebäudereiniger 55 Euro mehr im Monat als zuvor. "Kein Unternehmen und kein Privathaushalt in Brandenburg darf weniger bezahlen", sagte der IG-BAU-Bezirksvorsitzende Rudi Wiggert. Wer das dennoch tue, mache sich strafbar. Einen Zuschlag gibt es den Angaben zufolge auch für Lehrlinge in der Gebäudereinigung: Im ersten Lehrjahr bekommen sie monatlich 45 und im dritten Lehrjahr 65 Euro mehr, das sei ein Plus von elf Prozent.

 

Veränderte Zeiten zur Müllentsorgung

 

Im Straßenabschnitt Wilhelmsdorfer Straße 40 - 41 B ändert sich die Zeit der Müllentsorgung. Um eine ordnungsgemäße Entsorgung zu gewährleisten, muss auch die zeitliche Beschränkung an den ausgewiesenen Parkverboten angepasst werden. Ab sofort gilt in diesem Straßenabschnitt immer mittwochs in der Zeit von 8 bis 11 Uhr Parkverbot. Es wird um Beachtung der veränderten Zeiten gebeten.   

 

 

Resort Schwielowsee | Hilpert steht vor Gericht

 

 

dapd  | Noch vor der Verlesung der Anklageschrift ist am Montag der Betrugsprozess gegen Hotelier Axel Hilpert am Landgericht Potsdam unterbrochen worden. Die Verteidigung bewirkte mit zwei Einwänden eine Vertagung der Verhandlung um zwei Stunden. Anwalt Stefan König machte unter anderem Mängel im Geschäftsverteilungsplan des Landgerichts geltend. Richter und Staatsanwälte zogen sich daraufhin zu Beratungen zurück. Hilpert steht als Betreiber des "Resort Schwielowsee" in Werder/Havel vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 64-Jährigen vor, die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) betrogen zu haben. Er soll für sein Luxushotel fälschlicherweise Investitionskosten von 36 Millionen Euro angegeben und so eine ILB-Förderung von mehr als neun Millionen Euro erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft geht von einem besonders schweren Fall des Betrugs aus, was zu einer Haftstrafe von mehr als fünf Jahren führen könnte.

 

Der frühere Stasi-Spitzel und Kunsthändler von DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski soll zudem 15.000 Euro an Steuern hinterzogen und 35.000 Euro aus der Kasse seiner Hotelfirma in die eigene Tasche gesteckt haben. Der 64-Jährige sitzt seit Juni in Untersuchungshaft. Seine Versuche, aus der U-Haft freizukommen, scheiterten wegen Fluchtgefahr.

Verteidiger König monierte zum Prozessauftakt, dass es am Landgericht zwei Wirtschaftskammern gebe. Das Gesetz lasse nur dann eine zweite Wirtschaftskammer zu, wenn die erste die Verfahren nicht bewältigen könne. Das sei beim Landgericht Potsdam laut der Statistiken offensichtlich nicht der Fall. Zudem müsse eine Wirtschaftskammer ihren Schwerpunkt bei Wirtschaftsverfahren haben, die 4. Große Strafkammer am Landgericht Potsdam jedoch behandele überwiegend allgemeine Strafverfahren.

 

Außerdem könne die Staatsanwaltschaft laut dem Geschäftsverteilungsplan des Gerichts darauf Einfluss nehmen, vor welcher Wirtschaftskammer ein Verfahren verhandelt werde, kritisierte König. Denn laut Geschäftsverteilungsplan werde beispielsweise jede dritte Anklage an die 4. Strafkammer gegeben. Damit sei die Möglichkeit der Manipulation gegeben.

Der Vorsitzende Richter Andreas Dielitz sagte, eine solche Rüge habe er in 20 Dienstjahren noch nicht erlebt. Der Geschäftsverteilungsplan werde vom Präsidium des Gerichts erarbeitet. Das Präsidium bestehe aus gewählten Richtern und entscheide jedes Jahr, welche Kammer für welche Verfahren zuständig sei.

 

Für den Prozess sind vorerst acht Verhandlungstage angesetzt. Am Montag sollten nach ursprünglichen Planungen auch die ersten beiden Zeugen vernommen werden. Geladen waren zwei Kripo-Beamte, die Hilpert vernommen hatten. König sagte, Hilpert werde sich am Montag noch nicht einlassen. Die Verteidigung werde aber eine Erklärung abgeben. Zum Prozess allgemein sagte König: "Wir haben gute Argumente." Die Vorwürfe gegen Hilpert würden zu Unrecht erhoben.

 

 

Das gesamte Jahr 2011 im SKB Rückblick

 

Es war ein aufregendes Jahr 2011. Spannende Themen zeigte das Stadtfernsehen in seinem täglichen SKB Journal: Ob Naturkatastrophen, OB- Wahlkampf- Gefechte, aufgedeckte Skandale oder Boulevardstories mitten aus der Stadt: SKB zeigte, wie lebendig und abwechslungsreich die Havelstadt ist. Das soll auch im neuen Jahr so bleiben : Das SKB- Journal wird sie jeden Tag über alles, was wichtig ist, informieren.  Danke fürs ZUsehen. Ihnen, liebe SKB- Zuschauer wünscht die Redaktion nur das Allerbeste für 2012.

 

 

Kind weggenommen - Webcam Girl klagt vorm OLG Brandenburg

 

Traurige Weihnachten für Webcam Girl Violetta Angel. Sie wird das Fest ohne ihren Sohn David verbringen müssen. Der Grund: Das Jugendamt Teltow hat ihr den 3- Jährigen Sohn David weggenommen. Jetzt will das Webcam Girl, das bürgerlich Josephine Pagels heißt, vor dem OLG Brandenburg dagegen klagen. Begründung: Als Pornodarstellerin könne sie kein Kind erziehen!

 

 

 

 

 

Moderator Jebsen klagt gegen Kündigung

 

Potsdam (dapd-lbg). Moderator Ken Jebsen wehrt sich gegen seinen Rauswurf beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Er habe am Dienstag Klage beim Amtsgericht Potsdam gegen die Kündigung eingereicht, berichtet der "Tagesspiegel" . Das Gericht konnte deren Eingang auf Anfrage nicht bestätigen. Einem Sprecher zufolge kann es aber einige Tage dauern, bis der Vorgang vermerkt ist. Laut Zeitungsbericht sieht Jebsens Anwaltskanzlei keine Gründe für eine Kündigung vorliegen. Den Vorwurf, Jebsen habe journalistische Standards nicht eingehalten, habe RBB-Programmdirektorin Claudia Nothelle nicht ansatzweise erläutern können. Der Sender hatte den freien Mitarbeiter Jebsen am 23. November entlassen.

 

 

 

 

Kindertagesstätte „Sonnenhof“ will 24 Krippenplätze schaffen

 

Das Team der Kita Sonnenhof am Elisabethhof will sein Angebot erweitern und künftig bis zu 24 Krippenkinder betreuen. Kita-Leiterin Astrid Styn stellte das Projekt der Öffentlichtkeit vor. Auch die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff (CDU) informierte sich vor Ort, nicht zuletzt weil die Kita als "Haus der kleinen Forscher" ausgezeichnet ist, eine Initiative die Voßhoff sei geraumer Zeit unterstützend begleitet.

 

 

Brandenburg Spitzenreiter bei Ganztagsbetreuung von Grundschülern

 

Gütersloh (dapd-lbg). Bei der Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ist Brandenburg einer Studie zufolge bundesweiter Spitzenreiter. 91 Prozent der Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse waren Anfang 2010 in einem Hort oder in einer Ganztagsschule untergebracht, wie der am Montag vorgestellte Länderreport Frühkindliche Bildungssysteme 2011 der Bertelsmann Stiftung zeigt. Damit liegt Brandenburg sowohl über dem Durchschnittswert der ostdeutschen Bundesländer (75,4 Prozent), als auch über dem der westdeutschen Länder (21,4 Prozent). Schlusslichter im bundesweiten Vergleich sind der Studie zufolge Bayern (knapp 16 Prozent), Niedersachsen (knapp 15 Prozent) und Baden-Württemberg (knapp 13 Prozent).

 

 

 

Platzeck will NPD-Verbot

 

Potsdam (dapd-lbg). Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sich für ein NPD-Verbot ausgesprochen. Er sehe nicht ein, dass die rechtsextreme Partei weiterhin etwa durch Wahlkampfgelder subventioniert werde, sagte er am Montag in Potsdam. Dadurch werde ermöglicht, dass die NPD ihre Strukturen weiter aufbauen und festigen könne. Zwar glaube er nicht, dass sich durch ein Verbot etwas in den Köpfen der Menschen ändern würde, fügte Platzeck hinzu. "Aber wir können Kante zeigen und den Finanzfluss kappen." Er warnte allerdings vor einem erneuten Scheitern des Verbotsverfahrens. Dies würde der NPD Rückenwind bringen.

 

 

Wurstfabrik "Höll" wohl doch verloren

 

Für die Mitarbeiter des hiesigen Höll-Werkes am Zentrumsring ist die Botschaft so kurz vor Weihnachten ein Schock: mehrere Angestellte berichten gegenüber Meetingpoint, dass das Werk höchstwahrscheinlich zum 31.12. die Produktion einstellen wird, entsprechende Nachrichten habe man jetzt auf einer Betriebsversammlung erhalten. Nach dem Jahreswechsel folgen anscheinend Qualifizierungsmaßnahmen für die Angestellten, dem Vernehmen nach mit einer anteiligen Gehaltsfortzahlung. In der Saarbrückener Zentrale hieß es heute auf Anfrage nur knapp: "Dazu dürfen wir nichts sagen", die zuständigen Ansprechpartner seien erst Montagvormittag im Haus. Im Direktverkauf des Höll-Werkes am Handwerkerhof läuft der Verkauf zumindest bis zum Jahreswechsel noch weiter, auch heute nutzten viele Brandenburger die Gelegenheit um sich mit Produkten der hiesigen Firma einzudecken. Doch wie bzw. ob es ab 1. Januar weitergeht ist unklar, Mitarbeiter zucken bei der Frage mit den Schultern und sagen leise: "Wir wissen es nicht". Ende September hatte Höll Insolvenz angemeldet, damals bekräftigte man in einer Pressemitteilung: "Ziel des Unternehmens ist es, die Markenführerschaft mit den Höll-Produkten im Saarland auszubauen und eine deutliche Stärkung des Umsatzes im Südwesten Deutschlands zu erreichen. Auf diesem Weg sollen möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden." Nach eigenen Angaben waren zum Zeitpunkt Ende September im Brandenburger Werk rund 190 Menschen beschäftigt.

 

 

 

Oberbürgermeisterin Tiemann übernimmt zweite Amtszeit

 

Berlin (dapd-lbg). In ihre zweite Amtszeit als Oberbürgermeisterin der kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel ist am Samstag Dietlind Tiemann (CDU) eingeführt worden. Der Festakt fand mit rund 300 Gästen im Rolandsaal des Altstädtischen Rathauses statt, wie ein Stadtsprecher mitteilte. Tiemann rief die Bürger der Stadt auf, über alle Parteigrenzen hinweg an der erfolgreichen Entwicklung der Havelstadt mitzuwirken. Tiemann hatte bei der Wahl am 11. September mehr als 56 Prozent der Stimmen erreicht und war damit im ersten Anlauf in ihre zweite achtjährige Amtszeit gewählt worden.

 

 

 

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27 tote Hundewelpen in Gefriertruhe gefunden

 

Am Dienstagabend kam die Schockmeldung: Mindestens 27 Tote Welpen hat das Veterinäramt am Dienstag nahe der Stadtgrenze aus einer Kühltruhe geholt. In der Welpenstube von Sven Elsner lagerten die Kadaver. Nach der Sicherstellung seien nach Medienformationen einige der Tiere zur weiteren Untersuchung in ein Labor nach Frankfurt/ Oder gebracht. Seitens der Verwaltung hält man sich derzeit zurück, da es sich um ein schwebendes Verfahren handele. Man gehe aber von einer Straftat aus, ist heute zu lesen. Grausame Tierquälerei oder was steckt dahinter? Sven Elsner hat SKB in der Welpenstube drehen lassen und wehrt sich gegen das Vorgehen von Amtstierarzt Dr. Knut Große.

 

 

 

Zahl der Abtreibungen in Brandenburg gesunken

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Brandenburg ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. 2010 ließen 3.859 Frauen abtreiben, das waren 3,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Amt für Statistik am Donnerstag mitteilte.

Wie im Jahr 2009 waren rund zwei Drittel der Frauen zum Zeitpunkt des Eingriffs ledig, fast 75 Prozent waren zwischen 18 und 34 Jahre alt. Die Zahl der minderjährigen Frauen, die abtreiben ließen, sank um 37 auf 146. Nahezu alle Abbrüche (98 Prozent) wurden nach der Beratungsregelung in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen durchgeführt, bei lediglich zwei Prozent der Fälle lag eine medizinische Indikation vor.

 

 

Helmstädter: FH leidet unter Kürzungen

 

Ungewöhnlich scharf kritisiert der Präsident der Fachhochschule Brandenburg Dr. Hans Georg Helmstädter die Bildungskürzungen im universitären Bereich durch die Landesregierung. In einem Interview mit dem SKB betonte er, dass es bei steigenden Studentenzahlen im ganzen Land Brandenburg momentan der ungünstigste Zeitpunkt sei, 12 Millionen Euro einzusparen. Brandenburg habe die höchste Steigerungsrate aller 16 Bundesländer bei den Studenten, gerade deshalb sei es nicht klug, in dieser Situation so stark die Mittel zu kürzen, so Helmstädter. Bereits jetzt, so Helmstädter weiter, habe Brandenburg im Vergleich zu den anderen Bundesländern die rote Laterne bei den Bildungsausgaben. Vor diesem Hintergrund, warnte der Fachhochschulpräsident, seien die beschlossenen Sparmaßnahmen noch tragischer. Gerade an der Fachhochschule Brandenburg hätten sich Kürzungen bereits negativ ausgewirkt. So hätte im Fach Maschinenbau ein Numerus Clausus eingeführt werden müssen, obwohl gerade hier ein erheblicher Fachkräftebedarf durch die Wirtschaft vorliege.

 

 

Praxiswerkstatt in der Fachhochschule

 

Wie sichert man sich als Unternehmen Fachkräfte? Wie finde ich geeignete Auszubildende?  - Welchen Stellenwert hat das Thema Mitarbeiterqualifizierung? Fragen die im Mittelpunkt der Praxiswerkstatt am Freitag im Audimax standen. Ein Messe, die sich an Klein- und Mittelständische Unternehmer richtete. 24 Aussteller aus verschiedensten Bereichen gaben Impulse und ein breites Informations- und Beratungsangebot.

 

Download Ausstellerverzeichnis | PDF |

 

 

Zunahme an Hinweisen wegen verdächtiger Annäherungen an Kinder

 

Potsdam (dapd-lbg). Die Polizei in Brandenburg registriert seit einigen Wochen eine ungewöhnlich hohe Zahl an Hinweisen, nach denen Kinder von Unbekannten angesprochen worden sein sollen. Seit September seien 29 Hinweise dieser Art eingegangen, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag in Potsdam. Das sei ein sprunghafter Anstieg. Im November seien bereits elf Meldungen dieser Art registriert worden. Auch die im bisherigen Jahresverlauf insgesamt 59 angezeigten Verdachtsfälle seien deutlich mehr als im Vorjahr. Bislang habe sich aus keinem dieser Hinweise ein konkreter Tatverdacht ergeben, kein Verdachtsfall habe sich bestätigt, sagte die Sprecherin. Auf Zeugenaufrufe habe es wenig Resonanz gegeben. Eine Ermittlungsgruppe der Polizei gehe allen Anzeigen "mit Hochdruck" nach, betonte sie. Zudem gebe es an den Schulen Präventionsveranstaltungen. Zwtl: Vermeintlicher Fall in Bayern erwies sich als Falschmeldung Zum Teil würden sich die Hinweise mit der Darstellung in aktuellen Kettenbriefen in sozialen Netzwerken zu einem vermeintlichen Fall in Bayern decken. Darin wird vor Unbekannten gewarnt, die Kinder auffordern, in einen weißen Kleinbus zu steigen, da der reguläre Schulbus defekt sei. In diesem geschilderten Fall handelte es sich laut Polizei um eine Falschmeldung. In anderen Fällen, die in Brandenburg gemeldet wurden, ist laut Polizei von Personen die Rede, die Kinder vor Schulen aus privaten Autos heraus angesprochen und zum Einsteigen animiert haben sollen. In keinem Fall sei ein Kind eingestiegen, hieß es seitens der Polizei. Die meisten solcher Meldungen habe es in Potsdam, Brandenburg/Havel und Potsdam-Mittelmark gegeben. "Wir stellen eine Verunsicherung bei Eltern, Kindern und Erziehern fest", sagte die Polizeisprecherin. Grundsätzlich würden die Ermittler bei derartigen Hinweisen von einer Ernsthaftigkeit ausgehen und intensiv und sorgfältig an der Aufklärung arbeiten.

 

Brandenburger Straßenbahnfahrer soll Neonazi sein

 

Die Bewohner der Havelstadt werden von Plakaten aufgeschreckt, die überall in der Stadt aushängen. Herr F., der in Brandenburg Straßenbahnführer bei den Verkehrsbetrieben ist, wird auf den Plakaten als Teilnehmer eines Neonaziaufmarsches in Magdeburg vom Januar 2010 identifiziert.