13-Jähriger durch Stromschlag verletzt

Gepostet am 25. November 2013 um 6:46 Uhr
Der Rettungshubschrauber auf dem Bahnhofsvorplatz
Foto: Feuerwehr Rathenow

Update: 26.-11.20103 | Rathenow | Der Junge (13), der bei einer Mutprobe einen Stromschlag erlitt, ist tot.

Der 13-Jährige, der am Sonnabend eine Starkstromleitung berührte, ist tot. Wurde er zu einer Mutprobe gezwungen? 

Ein Junge (13) ist Samstag Abend in Rathenow schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war er auf einen am Bahnhof stehenden Güterzug geklettert – der Junge kam in die Nähe der Hochspannungsleitung und bekam einen lebensgefährlichen 15.000-Volt-Stromschlag. Ein Sprecher der Feuerwehr Rathenow: „Auf der Anfahrt wurde den Kameraden durch die Leitstelle über Funk mitgeteilt, dass sich auf einem Kesselwagen im Hauptbahnhof eine brennende Person befindet. Der Zugverkehr war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits eingestellt. Die Oberleitung wurde abgeschaltet und geerdet. Die Kameraden stiegen auf den Kesselwagen und löschten die Person.“ Vermutet wurde von den Einsatzkräften, dass der Junge nicht allein unterwegs war sondern von Freunden begleitet wurde. Ein Polizeihubschrauber habe nach Angaben der Feuerwehr die Umgebung der Gleise mit Wärmebildkameras abgesucht, weitere Personen wurden dabei jedoch nicht gefunden. Der verletzte 13-Jährige wurde per Hubschrauber in ein Berliner Krankenhaus gebracht. (cg1)

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glaser