Aufsichtsrat des Theaters beschließt Wirtschaftsplan

Gepostet am 20. Januar 2017 um 16:11 Uhr
Klaus Deschner
Foto: SKB TV

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Klaus Deschners Sparkurs seit Juli 2016, hat das Brandenburger Theater vor der Insolvenz gerettet – das bescheinigte dem Geschäftsführer gestern der zusammengetretene Aufsichtsrat. Wolfgang Erlebach (Linke) als Chef des Gremiums bilanziert: “Dass dieser Kurs erfolgreich ist, spiegelt sich im Wirtschaftsplan 2017 wider.” Die drohende Insolvenzgefahr ist laut Erlebach nun abgewendet. Man habe zudem einen mehr als 1,5 Mio. Euro großen Programmetat beschließen können, das sind rund 400.000 Euro mehr als in der alten November-Fassung des Papiers.

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Erlebach: “Der finanzielle Spielraum für Eigenproduktionen außerhalb der Sinfoniekonzerte ist mit 267.000 (davon 182.000 Euro für Musiktheaterproduktionen) so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr.” Geschäftsführer Klaus Deschner sieht sich in seinem Kurs bestätigt. Akribisch hatte er nach seinem Dienstantritt Zahlen zusammengetragen und den Gremien verschiedene Szenarien vorgelegt. Auch mit der Gewerkschaft kam er so ins Gespräch. “Wir haben offen gespielt und konnten alle Zahlen belegen”, berichtet Deschner. Im September seien die Arbeitnehmervertreter dann angesichts der kritischen Situation gesprächsbereit gewesen – im Dezember konnte ein 10-Jahres-Haustarifvertrag festgezurrt werden. Die Eckpunkte: Die Personalstärke des Klangkörpers bleibt erhalten, die Einkünfte werden ab 2018 dynamisiert, es gibt Geld zum Einkauf von Krankheitsvertretungen, alle offenen Stellen werden besetzt und zehn Stellen bei den Orchesterpraktikanten neu geschaffen. Arbeitgeberseitig spart das Brandenburger Theater in den 10 Jahren Laufzeit ca. 4.46 Mio. Euro! Ein weiterer Effekt: im Falle einer Einkreisung kann das Orchester nicht einfach zusammengestrichen werden. “Egal wer uns möglicherweise aufnimmt: er weiß jetzt, was ihn das 10 Jahre lang kostet”, so Deschner. (cg1)

Autor
Michael Bergemann

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