Biber-Alarm in Wusterwitz

Gepostet am 13. Februar 2014 um 12:43 Uhr
Biber-Alarm in Wusterwitz
Foto: SKB TV

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Mit seinen Staudämmen hat der Biber den Hauptgraben in Wusterwitz blockiert. Umliegende Wiesen und Ackerflächen stehen unter Wasser und kommen den Landwirten teuer zu stehen. Der Agrarchef Jürgen Engel fordert deshalb ein Bibermanagement. 

Sie sind äußerst faszinierende Tiere und was sie leisten, um sich ihren Lebensraum zu gestalten, grenzt schon an architektonische Höchstleistung. Die Biber. Sie leben monogam und das Revier einer Biberfamilie kann bis zu 3 km Fließgewässerstrecke betragen. In Brandenburg fühlen sich die Biber sehr heimisch. Die unter Naturschutz stehenden Nager können aber auch erhebliche Schäden anrichten. Einige Staudämme können sogar Rückstau verursachen, der bis Sachsen-Anhalt reicht. Deshalb wurde das sogenannte Bibermanagement ins Leben gerufen. Und das wird auch besonders in Wusterwitz benötigt, denn hier sind Biber und Mensch fast Nachbarn.

Autor
Michael Bergemann