Brandenburg gedenkt der Terroropfer von Berlin

Gepostet am 17. Januar 2017 um 9:50 Uhr
Brandenburg gedenkt der Terroropfer von Berlin
Foto: Stadt Brandenburg an der Havel

Trauersträuße bei fleurop.de

Gestern Abend fand in der St. Katharinenkirche in Brandenburg an der Havel ein bewegender Gedenk-Gottesdienst für die Opfer des Terroranschlags auf dem Berliner Weihnachtsmarkt  statt. Neben dem Pfarrer Jens Meiburg und dem Superintendent Thomas Wisch richteten auch Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann und Carmen Bahlo von ZF das Wort an die Gemeinde.

Sichtlich bewegt sagte Dietlind Tiemann: „Was am Montag vor Weihnachten in Berlin geschah, das geht uns alle an. Deshalb soll von diesem Gottesdienst ein Zeichen der Solidarität mit allen Opfern des weltweiten Terrorismus ausgehen. Mit unserer Trauer um die Opfer des Berliner Terroranschlags ist auch die Ermutigung und Hoffnung verbunden, gemeinsame Wege zu finden, die Hass und Gewalt einen Riegel vorschieben.“ Zudem zitierte sie Bundespräsident Johannes Rau nach den Anschlägen vom 11. September 2001: „Fanatismus zerstört jede Kultur und ist nicht Ausdruck eines Glaubens.“ Die Evangelischen Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Gotthardt und Christuskirchengemeinde sowie der Evangelische Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg hatten zu dem Gedenk-Gottesdienst eingeladen, um an die Opfer des Anschlags am Berliner Breitscheidplatz zu erinnern und Raum für die gemeinsame Trauer zu geben. Zu den Gästen zählten auch Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landesbischof Dr. Markus Dröge.

Dietlind Tiemann

Foto: Stadt Brandenburg an der Havel

ZDF-Bericht vom 17.01.2017 | Brandenburg trauert um Terroropfer

Autor
Michael Bergemann

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