Technische Hochschule feiert Umbenennung

Gepostet am 8. April 2016 um 13:39 Uhr
THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui
Foto: SKB TV

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Mit einem offiziellen Festakt im Rolandsaal der Stadt Brandenburg an der Havel ist die Technische Hochschule Brandenburg in ihr erstes Semester gestartet. „Technik ist Zukunft, Technik führt voran“, mit diesen Worten wurde die FHB feierlich in THB umbenannt. Und was hat sich außerdem verändert?

THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui: „Die Akzeptanz des neuen Namens ist insbesondere im Kreis der Wirtschaft und der Politik nahezu ungeteilt. Er wird sowohl als zur Hochschule passend als auch als imagefördernd angesehen.“ Ein Ziel der Umbenennung ist auch eine höhere Attraktivität der Hochschule für Studieninteressierte. Mit Blick auf die demografische Entwicklung in der Region fügte sie hinzu: „Allein mit der Erfüllung des Auftrags, Fachkräfte in der Region zu halten, kann die Hochschule dem regionalen Arbeitsmarkt nicht mehr gerecht werden. Ergänzend tritt die Notwendigkeit hinzu, Fachkräfte über die Studienangebote in die Region zu holen und an sie zu binden.“

OB Dr. Dietlind Tiemann & THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui OB Dr. Dietlind Tiemann & THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui

OB Dr. Dietlind Tiemann & THB-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Burghilde Wieneke-Toutaoui

Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann ging in ihrem Grußwort unter anderem auf die entwicklungsfördernde Bedeutung ein, die die Brandenburger Hochschule seit ihrer Gründung im Jahr 1992 auf vielfältige Weise erfüllt. Als aktuelles Beispiel dafür nannte sie die landesweite Führungsrolle, die die THB mit der Einrichtung einer Geschäftsstelle beim Ausbau der dualen Studienangebote übernommen hat. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die langjährige Erfahrung der THB in der Kooperation von Wissenschaft und betrieblicher Praxis. „Die Erweiterung des Angebotes an dualen Studiengängen bieten für Studierende konkrete Perspektiven in den Unternehmen unserer Stadt und der Region und eröffnet gute Möglichkeiten berufsnah zu lernen. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um den steigenden Bedarf der brandenburgischen Wirtschaft an hochqualifizierten Fachkräften zu decken.“

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Autor
Michael Bergemann