Frischetipps für den Weihnachtsbaum

Gepostet am 6. Dezember 2016 um 14:58 Uhr
Weihnachtsmann im Wald
Foto: Gerald Henseler | pixelio.de

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Vielerorts sind die ersten Verkäufe bereits gestartet. Und es soll sie geben, die Menschen, die sich schon Anfang Dezember die besten Exemplare für das heimische Weihnachtsbaumvergnügen suchen. Mit unseren  Tipps hält er auch bis zum Heiligen Abend.


1. Frisch kaufen

Die Förster der Region empfehlen heimische Fichten oder Kiefern. Diese sind meist frisch geschlagen und haben nicht schon hunderte von Transportkilometern hinter sich. Fichten nadeln recht schnell, Blaufichten halten länger. Ansehnlich und haltbar ist auch die Colorado-Tanne mit langen und gekrümmten Nadeln in Blaugrau, Silber und Dunkelblau. Etwas unbekannter: Die Kork-Tanne, die riecht gut und mit ihren weichen Nadeln gibt’s weniger Verletzungen.

2. Sicher transportieren

Meist wird das gekaufte Exemplar im Netz eingeschnürt und dann in die Familienkutsche gequetscht. Bei beiden Aktionen sollten für ein besseres Frische-Ergebnis Stamm und Äste möglichst unversehrt bleiben.

Foto: Rike | Pixelio.de

Foto: Rike | Pixelio.de

Das ganze dann auch sicher nach Hause zu bringen ist eine Kunst. Der ADAC hat die Weihnachtsbaumtransportregeln kompakt zusammengefasst.

3. Kühl lagern

Der Stichpunkt erklärt sich von allein. Jeder sollte wissen: Wärme lässt den Baum altern. Nach dem Kauf sollte er also möglichst einen kühlen Platz bekommen. Einen Platz, der den Baum vor Regen und Feuchte schützt. Achtung auch vor Wind und Sturm, der Baum könnte umfallen und damit beschädigt werden.

4. Frischekick für Zuhause

Bevor der Baum zuhause gelagert wird, kann man ihn im Bereich der Rinde noch einmal frisch anschneiden. Damit wird er besser versorgt, wenn er anschließend in frisches Wasser kommt und auf seinen Einsatz warten muss. Bei Topfbäumen natürlich das Gießen nicht vergessen.

5. Gewöhnung

Der ein oder andere Winterabend wird sicherlich Frost, Eis und Schnee mit sich bringen. Sollte der Baum trotz Schutz davon etwas abbekommen haben, dann muss er erst langsam an die Zimmertemperatur gewöhnt werden. Sonst schmeißt er seine Nadeln schneller ab, als gewollt. Also zwei, drei Tage vorher ab ins Treppenhaus oder im Wintergarten auftauen lassen.

Foto: La-Liana | pixelio.de

Foto: La-Liana | pixelio.de

6. Die Ständerfrage

Baum-Experten empfehlen die Ständer, die mit Wasser gefüllt werden können. So kann der Baum in der warmen und gemütlichen Winterstube trotzdem noch genügend Feuchtigkeit aufnehmen.
Die Experten raten zu Baumständern mit der Seilzugtechnik. Diese halten die Bäume besser, als die herkömmlichen Schraubenvariationen. Auch hier gibt es mittlerweile eine Mikrowissenschaft zwischen den Vor- und Nachteilen der Einseil- und Vierseiltechnik, die Entscheidung dürfen Sie selbst treffen.

7. Der Standort

Das vorweg: Unsere Weihnachtsbäume sind empfindlich! Am besten nicht in Heizungsnähe, das bedeutet Stress pur für den Baum. Ebenso sollen Sonne und auch Zugluft vermieden werden.

8. Pflanzen brauchen Wasser

Regelmäßiger Wassernachschub reicht völlig aus. Je nach Größe braucht so ein Baum 0,5 bis 4 Liter pro Tag. Abgeraten sei hier von Zusatzstoffen wie Glycerin, das sorgt noch schneller für eine Braunfärbung der Nadeln. Auch Frischhaltemittel schaden eher, als sie Nutzen bringen. Wie bei Zimmerpflanzen, kann eine regelmäßige Wasserdusche durch Besprühen der kleine, feine Frische-Kick für langanhaltende Baumfreude sein.

Autor
Michael Bergemann