Gedenken an Nazi-Opfer in Brandenburg Havel

Gepostet am 28. April 2014 um 9:41 Uhr
Sowjetisches Ehrenmal in der Steinstraße
Foto: Stadt Brandenburg

Banner A-Klasse Gewinnspiel 728x90 ni

Am Sonntag ist an die Befreiung von Häftlingen aus einem früheren Nazi-Zuchthauses erinnert worden. Im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des Zuchthauses Brandenburg-Görden legten die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Dr. Lieselotte Martius und Bürgermeister Steffen Scheller, der 2. Sekretär der Botschaft der russischen Förderation, Elya Erofeev, sowie weitere Gäste Kränze am sowjetischen Ehrenmal in der Steinstraße und am Ehrenmal am Marienberg nieder.

Ehrenmal am Marienberg

Foto: Stadt Brandenburg

In seiner Rede erinnerte Bürgermeister Steffen Scheller an das dunkle Kapital unserer Vergangenheit und an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 69 Jahren: „Wir wissen, dass Frieden und Freiheit, dass Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte immer gefährdet sind und neue Bedrohungen hinzutreten können. 

Gedenkstätte in der JVA - Justizminister Dr. Helmuth Markov

Foto: Stadt Brandenburg

Sich für Frieden und die Menschenrechte einzusetzen, bleibt deshalb eine stete Verpflichtung und eine nach wie vor unverzichtbare Aufgabe.“ Fortgesetzt wurde die Gedenkveranstaltung in den Gedenkräumen der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel (JVA). Dort begrüßte die Gedenkstättenleiterin Dr. Sylvia de Pasquale den Justizminister Dr. Helmuth Markov und weitere Gäste.

Autor
glaser