Made in Brandenburg

Gepostet am 26. November 2013 um 12:56 Uhr
Made in Brandenburg
Foto: SKB TV

Unter dem Motto „100 Jahre Funktechnik“ hat die FH-Brandenburg den 12. Innovationspreis vergeben. Sieger mit einem Preisgeld von 3.000 Euro sind Nils Fischer und Ken Schröder mit ihrer Erfindung „Nice Dice“. Der Würfel ist als Adapter für Verbindungen von Fotoapparaten und Videosystemen einsetzbar. Mit ihm sind mechanische Verbindungen zwischen verschiedenen Standards und Herstellern möglich. „Manchmal sind es die einfach anmutenden Dinge, die unheimlich vielfältige Möglichkeiten bieten“, sagt rft Kabel-Chef Stefan Tiemann, der die Laudatio für die Sieger hielt.

 

Platz 2 belegt Kay Graubmann, Student an der der Fachhochschule Brandenburg, mit seinem „Maxima Plugin für SMath Studio“ – ein Softwareprojekt mit dem Ziel, zwei Freeware-Programme (Maxima und Smart Studio) anwenderfreundlicher und funktionaler zu gestalten. Mit dem entwickelten Plug-in ist es möglich, Formeln und mathematische Funktionen eindeutig und nachvollziehbar darzustellen. Zudem wurde der Datenaustausch verbessert und die Darstellung von Ergebnissen in Diagrammen erweitert. Er erhält für seine Arbeit 2.000 Euro. Platz 3 und damit 1.000 Euro gehen an das Team Christian Anuth, Markus Weintraut und Thomas Just — alle drei ebenfalls Studenten an der Fachhochschule Brandenburg. Sie entwickelten ein elektronisches Schloss für Fahrräder mit Transponder oder Handy öffnen und schließen lässt. Der mit 500 Euro dotierte Sonderpreis für Existenzgründer geht an die Firma MonoPohl. Ihre Entwicklung: Ein innovatives Motorensystem für Blockheizkraftwerke mit einer Wirkungsgradsteigerung von 8%. Das System ist modular aufgebaut und bietet damit erhebliche Vorteile in Produktion und Wartung. Es können unterschiedliche Leistungsklassen gebaut werden. Das System ist bereits zum Patent angemeldet, erste Testversuche laufen. (FHB) 

Link | Fachhochschule Brandenburg

Autor
Michael Bergemann