Neuer Tarifvertrag mit Signalwirkung

Gepostet am 18. März 2014 um 10:28 Uhr
Lohnmauer eingerissen: Gerüstbauer erhalten ab sofort West-Lohn in Brandenburg/Havel
Foto: IG BAU

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Die Gerüstbauer in Brandenburg an der Havel erhalten ab sofort genauso viel Geld wie ihre Kollegen in Westdeutschland. Seit 1. März gilt ein neuer Tarifvertrag, der einen einheitlichen Stundenlohn festlegt. „Und der liegt bei jetzt 14,44 Euro. Das ist ein Plus von rund 6 Prozent gegenüber dem bisherigen Tariflohn. Für einen Gerüstbauer bedeutet dies gut 140 Euro pro Monat mehr auf dem Konto“, sagt Rudi Wiggert. Für den Vorsitzenden des IG BAU-Bezirksverbands Mark Brandenburg ist die Anpassung der Ost-Löhne an das West-Niveau ein wichtiges Signal: „25 Jahre nach der Wende haben wir mit diesem Tarifvertrag endlich die Lohnmauer eingerissen. Das ist für alle gewerkschaftlich organisierten Gerüstbauer in Brandenburg an der Havel ein großer Erfolg.“ Das Gerüstbau-Gewerbe sei damit Vorreiter für viele andere Branchen. Jetzt käme es darauf an, dass die Betriebe in Brandenburg/H. die Angleichung der Löhne auch tatsächlich vollzögen. Deshalb sollte jeder Beschäftigte einen Check machen und kontrollieren, ob der Chef die neuen Löhne auch tatsächlich zahle, so die IG BAU.

Lohnmauer eingerissen: Seit März erhalten die heimischen Gerüstbauer genauso viel Geld wie ihre Kollegen im Westen. Beschäftigte sollten deshalb einen Lohn-Check machen, rät die IG BAU.

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Autor
Michael Bergemann