Radmuttern an Rettungswagen gelöst

Gepostet am 14. Dezember 2015 um 14:56 Uhr
Radmuttern an Rettungswagen gelöst
Foto: Landkreis Potsdam Mittelmark

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Die Polizei ermittelt seit Samstagabend in zwei Fällen zu gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr. Es besteht der Verdacht das der oder die Täter an einem Rettungswagen und einem BMW an einem Rad die Bolzen gelöst haben ohne das die Nutzer es vor Fahrtantritt bemerkt haben. Der Rettungswagen, der im Einsatz die Damaschkestraße in Werder in Richtung Oppenheimer Ring nutzte, verlor das hintere rechte Rad. Nach Aussage des Fahrers knallte es plötzlich laut und der Wagen stand schräg. Bei der Absuche des Straßenverlaufs konnten drei Schrauben des Rades aufgefunden werden. Ähnlich erging es einem BMW-Fahrer, der seinen Wagen im Wachtelweg in Werder abgestellt hatte. Als er auf dem Nachhauseweg die Potsdamer Zeppelinstraße befuhr, bemerkte er plötzlich ein Schlingern seines Autos. Es knackte und ein Vorderrad blockierte. Durch die abrupte Geschwindigkeitsreduzierung stieß der 21-Jährige mit seinem Kopf gegen das Lenkrad und verletzte sich leicht. Als die Polizisten den Wagen kontrollierten, fanden sie am rechten Vorderrad keine Radbolzen mehr vor. Diese lagen auf der Straße. Keiner der Fahrzeugführer hatte eine Erklärung für den Vorfall. Zunächst ist von einer Manipulation auszugehen, ob die Sachverhalte im Zusammenhang stehen und wie es zu den Beschädigungen gekommen ist, wird im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen aufgeklärt.

Ein Rettungswagen, der während der Fahrt ein komplettes Rad verliert – was unglaublich klingt, ist am Samstag in #Werder…

Posted by SKB Stadtfernsehen Brandenburg on Montag, 14. Dezember 2015

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Posted by SKB Stadtfernsehen Brandenburg on Dienstag, 4. August 2015

Autor
glaser