Schwerer Raub in der Havelstadt

Gepostet am 26. September 2013 um 15:03 Uhr
Schwerer Raub in der Havelstadt
Foto: Peter Hebgen | pixelio.de

In der Nacht zum Donnerstag kam es zu einem schweren Raub, im Zuge dessen eine Frau (30) aus Potsdam-Mittelmark verletzt wurde. Der Tatort war eine Betreuungseinrichtung in Brandenburg, in der die Frau als Nachtschwester Dienst hatte. Gegen 01:00 Uhr kam die 30-Jährige von ihrem Kontrollrundgang wieder zurück zu ihrer Station, als sie unerwartet einen Schlag gegen den Kopf bekam. Der Täter drückte sie sofort gegen eine Tür und verlangte Bargeld von ihr. Dabei hielt er einen unbekannten Gegenstand in der Hand. Mit weiterer Gewalteinwirkung verlieh er seiner Forderung erneut Nachdruck. Die 30-Jährige konnte ihm kein Geld herausgeben, da sie keines hatte. Kurz darauf ließ der Täter von ihr ab und floh aus der Betreuungseinrichtung. Erst als der Täter weg war bemerkte die Frau, dass sie an mehreren Körperstellen verletzt wurde. Die Rettung brachte die Frau zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ob etwas aus der Einrichtung vom Täter entwendet wurde, konnte noch nicht abschließend geklärt werden. Nachdem die Polizei von der Tat erfuhr, leitete die Polizeiinspektion Brandenburg umgehend die Suche des Täters ein. Zusätzlich nutzten die Beamten einen Suchspürhund, der allerdings die Fährte nach einiger Zeit verlor. Die Suche blieb bislang ergebnislos. Die Kriminaltechnik zur Spurensicherung im Einsatz.

 

Die Frau konnte den Täter wie folgt beschreiben:

– männlich – Größe ca. 160 – 165 cm

– untersetzte dickliche Figur

– tiefe Männerstimme mit ausländischem Akzent

– dunkle Bekleidung, eventuell Kapuzenshirt

– unbekanntes Alter

 

Die Polizei fragte nun: Wem ist in der Nacht ein Mann aufgefallen, auf den die Beschreibung passt? Wer kann Angaben zu dessen Identität, der Fluchtrichtung oder dem beschriebenen Sachverhalt machen? Sachdienliche Hinweise richten Sie bitte telefonisch an die Polizeiinspektion Brandenburg unter 03381 560-0, online über www.internetwache.brandenburg.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Autor
Michael Bergemann