SEK Einsatz in Potsdam-Mittelmark endet tödlich

Gepostet am 12. April 2017 um 14:29 Uhr
Tödlicher SEK Einsatz in Brandenburg
Foto: Jan Pfotenhauer | Meetingpoint Brandenburg



Ein Mann (64) ist heute in Gortz von Spezialkräften der Polizei erschossen worden. Offenbar plante er, sich in einem Waldstück das Leben zu nehmen. Eingesetzte SEK-Beamte wollten das verhindern und näherten sich dem Mann, dieser bedrohte sie dann mit seiner Waffe. Als der Mann festgenommen wurde, richtete er seine Pistole auf einen Polizisten – und wurde erschossen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen, nach ersten Erkenntnissen lässt sich eine Tötungsabsicht nicht ausschließen.

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Pressemitteilung des Polizeipräsidiums – Schusswaffengebrauch bei Fahndung nach einem Vermissten

Die Polizei führte am Mittwochvormittag Suchmaßnahmen nach einem 64-jährigen Vermissten durch. Dieser war zuvor in der Polizeiinspektion Brandenburg als vermisst gemeldet worden. Erste Erkenntnisse ließen eine Selbsttötungsabsicht nicht ausschließen. Im Rahmen der Suchmaßnahmen konnten Polizeibeamte den Vermissten in einem Waldgebiet bei Gortz auffinden. Als sie sich dem Mann näherten, richtete er augenscheinlich eine Pistole auf die Polizisten. Nach ersten Informationen zogen die Beamten daraufhin ihre Dienstwaffe und forderten den Mann zum Ablegen seiner Waffe auf. Da dieser trotz Aufforderung dies nicht tat, kam es zum Schusswaffengebrauch. Der Mann wurde dabei im Oberschenkel getroffen und offenbar leicht verletzt. Er konnte zunächst flüchten. Im Zuge der weiteren Maßnahmen kamen Spezialeinheiten der Polizei zum Einsatz.Nach jetzigen Erkenntnissen richtete der Mann während der Festnahme seine Pistole auf die Beamten des Sondereinsatzkommandos, sodass es erneut zum Schusswaffengebrauch durch die Beamten kam. Der sofort eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des 64-jährigen Mannes feststellen. Die Ermittlungen zu dem Geschehen und insbesondere zu den Umständen des Schusswaffengebrauchs dauern an.

Autor
Michael Bergemann

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