Trotz Dauerfrost | So bleibt die Autobatterie startklar

Gepostet am 5. Januar 2017 um 11:37 Uhr
Arktische Kälte – Autobatterie vor dem Kältetod schützen
Foto: Rainer Sturm | pixelio.de

ReifenDirekt.de

Wenn das Thermometer dauerhaft unter null Grad sinkt, hat es die Autobatterie besonders schwer. Der ACE hat heute Autofahrer aufgerufen, sie sollten alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um in den kommenden Tagen nicht wegen einer leeren Batterie liegen zu bleiben. Dazu zählt, die Starterbatterie prüfen zu lassen und altersschwache Autobatterien schnellstmöglich auszutauschen. Gerade angezählten Aggregaten kann das Sturmtief Axel wohl den Rest geben, warnte der ACE in einer Pressemitteilung. Batterien, die nach dem Aufladen schnell wieder ihre Energie verlieren, sollten schnell gegen eine neue ausgetauscht werden.

Starthilfe im Winter

Foto: ACE | Tschovikov

Außerdem rät der Club, den Gebrauch von Stromfressern nach Möglichkeit einzuschränken. Strapaziert würden die Batterien beispielsweise durch die Heckscheiben- oder Sitzheizung und das Gebläse. Besonders gefährdet, nach einer kalten Nacht liegen zu bleiben, sind diejenigen Autofahrer, die keine Garage zur Verfügung haben. Sie sollten nach Möglichkeit zumindest einen windgeschützten Parkplatz suchen.

Tipps für Starthilfe

  • Erstens muss der Motor des Autos, von dem aus Starthilfe geleistet wird, laufen
  • Im zweiten Schritt wird dort das rote Starthilfekabel an den Pluspol (+) des Spenderautos geklemmt
  • Drittens wird das freie Ende an den Pluspol (+) der leeren Batterie geklemmt
  • Im vierten Schritt wird das schwarze Kabel an den Minuspol (-) der Batterie des Spenderautos geklemmt
  • Im fünften Schritt kommt dann das freie Ende des Kabels an die so genannte Masse, das heißt, an ein Metallteil der Karosserie im Bereich des Motorraumes
  • Im sechsten Schritt erfolgt der Startversuch: Auskuppeln, Handbremse anziehen, Zündschlüssel drehen und bei erfolgreichem Start des Motors gleich das Licht einschalten, um Spannungsspitzen zu vermeiden
  • Zuletzt wird das Starthilfekabel wieder demontiert – und zwar erst das schwarze und dann das rote Kabel lösen, wobei die Demontage der Klemmen zuerst am Strom spendenden Auto vorgenommen wird

Damit die Batterie immer die optimale Strommenge liefert, empfiehlt es sich, die beiden Pole mit einer dünnen Schicht Polfett zu versehen. Wichtig: Der Flüssigkeitsstand des Akkus muss immer über den sechs Platten liegen. Ist in einer Kammer zu wenig Flüssigkeit, muss sie mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden. Kurzstrecken sind Gift für die Batterie und besser ist es, weitere Strecken zu fahren oder einfach auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Autor
Michael Bergemann

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