Wladimir Kaminer | Kunst soll Klarheit schaffen

Gepostet am 16. September 2015 um 7:41 Uhr
Wladimir Kaminer
Foto: SKB TV

Der Wahl-Berliner Wladimir Kaminer sieht sich privat als Russe und  beruflich als deutscher Schriftsteller und hat schon einiges in seinem Leben veranstaltet. Los ging alles in Berlin mit der  Russen- Disco. „Das Leben ist (k)eine Kunst“ heißt sein neues Buch, darin begleitet er Menschen, die mit Talent an ihre Arbeit gehen, aber deren wahres Genie in ihrem Umgang mit dem Leben liegt, egal ob sie dabei triumphieren oder grandios scheitern. Der aus Moskau stammende Bestsellerautor spricht im SKB-Interview über Flüchtlinge, Putin und die Schwaben vom Prenzlauer Berg.

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen fast erwachsenen Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte »Russendisko«. Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen.

Was verbindet eine Putzfrau mit einem abgehalfterten Superstar, einem Kneipenwirt, einem Regenmacher, einem Maler oder Wladimir Kaminers Mutter? Wie all die anderen unvergesslichen Menschen in diesem Buch zeigen sie, wie sich das Leben und die Kunst zu hinreißenden Geschichten verbinden. Geschichten von höchster Komik, aber auch von grandiosem Scheitern.

Wladimir Kaminer | Das Leben ist keine Kunst

Foto: Manhattan Verlag

Autor
glaser